Veranstaltungen

Sofern nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen im Amerlinghaus statt.

Hier die Broschüre mit dem Programm als pdf: broschuere_a5

Mai
1
Fr
Workshop: Strategien gegen Stammtischparolen und antimuslimischen Rassismus
Mai 1 @ 14:00 – 18:00

Freitag 1. Mai 2015 von 14.00 – 18.00

Workshop:

Strategien gegen Stammtischparolen und antimuslimischen Rassismus
Es passiert immer wieder, ob in der U-Bahn, im Gasthaus oder am Abend beim Ausgehen. Ständig werden wir mit verallgemeinernden und oft abwertenden Aussagen über Menschen oder bestimmte Gruppen konfrontiert. In Österreich sind Muslime und Muslima gerade in den letzten Monaten verstärkt solchen verbalen Angriffen ausgesetzt.

Sogenannte Stammtischparolen („Alle Muslime sind Terrorist_innen!“)  sind Teil unseres Alltags und nehmen Einfluss auf unser gesellschaftliches Miteinander. Wie kann ich den Sprücheklopfer_innen den Wind aus den Segeln nehmen, die Meinungen, Wertevorstellungen und Motivationen hinter den Parolen erkennen und darauf rasch, locker oder sogar humorvoll  reagieren?
An diesem Workshop-Nachmittag möchten wir uns, gemeinsam mit Trainer_innen des Mauthausen Komittee Österreich, diesen Fragen widmen und Strategien gegen Stammtischparolen und im besonderen gegen antimuslimischen Rassismus entwickeln. Anhand von praktischen Übungen in Kleingruppen wollen wir Lösungsmöglichkeiten erfahrbar machen und Handlungsmöglichkeiten in konkreten Situationen aufzeigen und ausprobieren.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos

Anmeldung per Mail bitte an gschichtldruckerei@gmail.com

Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8

5. Jahre Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien
Mai 1 @ 15:00 – 22:00

1. MAI STRASSENFEST 2015

5. Jahre Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien – Institut für Anarchismusforschung

8., Pfeilgasse 33 ab 15:00

Mit lesungen, veganer Küche, Musik …

Auch wenn es ihm heute nicht mehr anzumerken ist, vereinnahmt von Parteien und verunstaltet zum „Tag der Arbeit“ – der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter_innen hat einen anarchistischen Ursprung!

Zum Gedenken an die Opfer des Haymarket wurde der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen und 1890 zum ersten Mal als „Protest- und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen.

120 Jahre später, am 1. Mai 2010 wurde in Wien die Anarchistische Bibliothek eröffnet.

Mit dem Strassenfest wollen wir das fünfjährige Bestehen der Anarchistischen Bibliothek feiern und gleichzeitig beginnen, den Grundstein für die nächsten fünfzig Jahre zu legen: Heute beginnt “Mehr Platz für Anarchie”!

http://a-bibliothek.org

flyer_1_mai_2015_01

Mai
2
Sa
Donaukanal für alle!
Mai 2 @ 14:00

Sa 2. Mai 2015

Donaukanal für alle!

„Wir wollen für die breite Masse ein tolles Beach-Club-Restaurant und Bar-Konzept verwirklichen, nach dem Beispiel von vielen großen Städten in Europa, wie München, Hamburg und Berlin“ Philipp Pracser formuliert seine Vorstellungen zur Gestaltung der letzten unbebauten Grünflache am Donaukanal.

So so. Ein Beach-Club-Restorö und Bar-Konzept. Echt jetzt. In Verwirklichkeit? Eine echt tolle Idee um den Donaukanal attraktiver zu machen!

Der Phillip und seine Freunde bei den Leopoldstädter Roten geben zwar vor es gut mit uns zu meinen, aber wir (die breiten Massen) haben da auch noch das eine oder andere Wörtchen mitzureden. Wir finden nämlich die sogenannte Stadtentwicklung gar nicht leiwand. Da wird aufgeräumt & betoniert, geschottert & kontrolliert, eingesperrt & konsumiert bis auch das letzte Stückchen öffentlichen Raumes gewinnbringend vermarktet ist. Die Genossen von der SPÖ, ihre Steigbügelhalter von den Grünen und die ihnen nahestehenden Unternehmen verdienen sich eine goldene Nase, auf der Strecke bleiben allerdings die Menschen dieser Stadt.

Jetzt könnt man sich ärgern, Falten bekommen & irgendwann sagen: „wir habens ja schon immer gesagt.“

Das macht aber keinen Spass und bringen tuts auch nix. Aber zum Glück haben nicht nur Lokalpolitiker & Gastronomen Ideen, wir haben auch Eine & wie wir finden eine ziemlich Gute.

Am 2. Mai (der weltweite Kampftag der Arbeitslosen!) werden wir uns nehmen was uns sowieso gehört. Der Donaukanal soll ein Ort für Alle sein, deshalb werden wir ihn für einen Tag (& das soll erst ein Anfang sein) zu einer autonomen Zone erklären. Dies bedeutet für uns, dass wir den Kanal in den Ort verwandeln den wir gerne haben möchten. Wir denken an Konzerte, Workshops, Auflegerei, Ausstellungen, Büchertische, Kostnix und Tauschbörsen, Lesungen, Dosenbier, Essen, Graffiti, Kinderbespaßung… eben an das schöne Leben.

Und hier kommt ihr Alle ins Spiel: Ihr habt eine Band und wollt auftreten? Ihr könnt was besonders gut und würdet es gerne anderen zeigen? Ihr liebt es gemeinsam zu kochen und zu essen? Ihr steckt in aufreibenden Kämpfen die mehr Öffentlichkeit verdienen und seid auf der Suche nach Mitstreiter*innen? Ihr habt Equipment zum Kochen, Musizieren, etc. welches ihr zur Verfügung stellen könnt? Vielleicht habt ihr auch ganz andere Ideen, jedenfalls brauchen wir euch um die hochtrabenden Pläne Wirklichkeit werden zu lassen und noch viele weitere zu entwickeln.

Deshalb laden wir euch an den ersten öffentlichen Vorbereitungstreffen für „XXX“ein. Diese finden an den kommenden zwei Samstagen, am 04. und am 11. April, jeweils ab 15 Uhr statt. Bei Schönwetter (alles außer Regen und Temparaturen unter 5 Grad) treffen wir uns am Donaukanal, bei der Agora. Ansonsten im Amerlinghaus. Solltet ihr euch nicht sicher sein ob das Wetter schön genug ist, oder erst später Zeit haben, könnt ihr euch unter der Nummer 0043 677 612 428 10 melden. Dies ist die Nummer unseres Infotelefons.

Noch etwas zur Beruhigung und Klarstellung: Wir arbeiten nicht erst seit heute an der Idee und es gibt auch schon viele Zusagen und konkrete Pläne. Wir werden euch beim ersten Treffen mehr verraten. Wir versuchen so wenig KOhle wie möglich in die Hand zu nehmen, können deshalb auch keine Gagen zahlen. Wenn Menschen, Bands, Gruppen, etc. Anreise oder andere Kosten haben, werden wir versuchen zu helfen. Sollte durch Spenden ein Überfluss entstehen möchten wir diesen verwenden um autonome Projekte zu unterstützen, wenn ihr Ideen dafür habt… immer her damit.

Bis Samstag und noch viel viel viel weiter, eure breite Masse…

Mai
4
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Mai 4 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Mai
6
Mi
11% K.Theater- Augustin spielt „Sauschlachten“
Mai 6 @ 20:00

Mi 06.05.15 um 20:00 Uhr
11% K.Theater- Augustin spielt
„Sauschlachten“,
ein Volksstück von Peter Turrini
Im Amerlinghaus/Hof
Eintritt gegen freie Spendesauschlachten

Sauschlachten
Die Geschichte spielt im bäuerlichen Milieu. Valentin, genannt Volte, einer der beiden Söhne verliert seine Sprache, stattdessen grunzt er nur noch. Die gesamte Familie reagiert zunehmend mit Aggression und Feindseligkeiten gegen dieses “abnorme Verhalten“. Volte wird sein Mensch Sein abgesprochen, denn wer grunzt, muss auch ein Schwein sein und als solches behandelt werden bis hin zum grausamen Ende abgesegnet von den Honoratioren des Dorfes. Ein Stück über den bürgerlich bäuerlichen Moral –und Heimatbegriff, wie jemand zum Außenseiter gemacht wird, der sich nicht der Norm entsprechend verhält und wohin das führt.

11% K.Theater ist die Theatergruppe der Straßenzeitung Augustin

Nähere Infos unter: www.augustin.or.at/projekte/11-k-theater/ueber-11-k-theater/11-k-theater.html   und http://www.facebook.com/Augustin11KTheater

theater

Film. Grätzlinitiative Volkertmarkt zeigt: „ROTES BLUT – SCHWARZES SCHAF“
Mai 6 @ 20:00

Mi 6. Mai 20:00
Grätzlinitiative Volkertmarkt zeigt:
„ROTES BLUT – SCHWARZES SCHAF“

graetzlblatlAm Mittwoch 6. Mai wird im 13er Lokal vom Frauentreff am Volkertplatz um 20 Uhr der Film „ROTES BLUT – SCHWARZES SCHAF“ (Regie Caro Estrada und Judith Auer) gezeigt. Diese Veranstaltung wird vom Grätzl-Blattl in Anwesenheit der Regisseruin Caro Estrada durchgeführt und versteht sich auch als solidarische Unterstützung für das Kulturzentrum Amerlinghaus, welches im Mai sein 40jähriges Bestehen feiert.

Thema des Films ist das ehemalige Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen in Neu Guntramsdorf bei Wien. Auf dem Gelände sind heute nur mehr marginale Überreste der Gebäude zu finden und ohne nähere Kenntnis würde man nichts von der traurigen Vergangenheit dieses Ortes ahnen. Das Grundstück wurde von Frau Christine Kurzbauer, einer Schafzüchterin gepachtet und dient als Futterwiese für ihre Tiere – diese sorgen dafür, dass „kein Gras über die Sache wächst“. Besonders beeindruckend ist Helene Neuhaus, die Schwiegermutter der Schafzüchterin, die – im Film dreiundneunzigjährig – von ihren Aktivitäten im Widerstand gegen den Faschismus erzählt.

Eintritt frei

Veranstaltet von der Grätzlinitiative Volkertmarkt

http://www.graetzl-blattl.at/web/site.php

Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Mai 6 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Mai
9
Sa
Workshop: DAS EIGENTUM UND DIE WOHNUNGSFRAGE
Mai 9 @ 14:00 – 19:00

Sa | So 9.|10. Mai jeweils 14:00 bis 19:00

Workshop

DAS EIGENTUM UND DIE WOHNUNGSFRAGE

Was macht die herrschende Marktwirtschaft mit unserem Lebensraum in Wien, und wie können wir uns dagegen wehren?

Zweitägiger Workshop zur Funktion des Grundeigentums im Kapitalismus, der Analyse  der Wohnraumpolitik in Wien und den Möglichkeiten von Kämpfen gegen diese Verhältnisse.

Wir befinden uns im Jahr 7 oder 8 der Krise, die alle Bereiche der Wirtschaft umfasst. Zeitungen und auch kritische Publikationen sind voll mit Berichten über Schulden, die Umtriebe des Finanzkapitals, und den Umgang der Politik mit den Währungen, die sie verwalten.

Größtenteils hat sich dafür der Begriff „Finanzkrise“ etabliert, der Kreditüberbau des Wirtschaftssystems ist in aller Munde. Aus Flucht vor dem nervösen Finanzmarkt haben viele Anlegerinnen in „Betongold“ – in Immobilien – investiert. Dies hat nicht nur einen Bauboom ausgelöst, sondern hat an vielen Orten den Handel mit der Wohnungsnot von Menschen angekurbelt.

Linke Parteien versuchen als Reaktion darauf mit einem gerechterem Kapitalismus zu werben, außerparlamentarische Kritikerinnen wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt haben, reaktionäre Politikerinnen wollen zurück zur Sozialdemokratie für „Inländer“.

Was jedoch auch von den radikalsten Gesellschaftskritikerinnen nie thematisiert wird: Das Jonglieren mit bedrucktem Papier beruht auf die Eigentumsordnung, die weltweit mehr oder weniger rechtlich verankert ist – sie gehört zum Rechtsstaat dazu und verstößt nicht gegen die Menschenrechte.  Am schlagendsten wird die Eigentumsfrage bei den Gegenständen des täglichen Bedarfs. Bei aller Anspruchslosigkeit muss der Mensch essen, sich kleiden und wo wohnen. Für Kapitalistinnen ist unsere Abhängigkeit von diesen Gütern, die durch die Eigentumsordnung vom Rechtsstaat mit ihrer Justiz und Polizei beschützt werden, eine bewährte Methode uns im Joch der Lohnarbeit zu halten um für unser Überleben bezahlen zu können.

Ziele des Workshops sind es, die Funktionen von Wohnraum und Eigentum im Kapitalismus zu verstehen und die Tendenzen der Wohnraumpolitik in Wien und anderen Teilen Österreichs einer Analyse zu unterziehen. Auf dieser Grundlage soll mit dem historischen und aktuellen Wissen über die Möglichkeiten und Formen von sinnvollen Kämpfen gegen diese Verhältnisse im Hier und Jetzt diskutiert werden.

Zusammenfassung des Programms:

Nach einer kurzen Einführung gibt es ein paar Referate zu neueren Geschichte des Wohnungseigentums: die Siedlerbewegung und der Friedenskronenzins, sowie kurze Darstellungen des sozialen Wohnbaus in Wien und des Immobilienmarktes heute, um dann in eine Debatte zu folgenden Fragen einzusteigen:
Wie kommt eigentlich der Normalverbraucher, also Eigentumslose heute vom Standpunkt des Grundeigentums vor?
Was für eine Rolle spielt die Stadt Wien als Subjekt bei all diesen Entwicklungen?
Was gibt es für Aktionsformen dagegen, und was bringen die oder können die bringen?

„Die Häuser und Plätze denen die sie bewohnen!“ – an wen richtet sich dieser „Reclaim the streets!“-Aufruf eigentlich?
Überlegungen der etwas anderen Art, ob wir mit der Marktwirtschaft wirklich gut bedient sind

Sa 9. Mai 14:00 bis 19:00
+ Am Grundeigentum wollen wir beim Input über „Die Funktion des Grundeigentums im Kapitalismus“ von Amelie Lanier aufzeigen, dass Eigentum nichts Natürliches, sondern ein vom staatlichen Gewaltmonopol verordnetes Rechtsverhältnis ist …
…das Eigentum Ausschluss ist, und daher einem Teil der Menschheit die Möglichkeit gibt, sich am anderen zu bereichern…
…dass die Eigentumsordnung nicht von den Individuen ausgeht, sondern vom Gesetzgeber, und…
…dass Eigentum nicht Diebstahl sein kann, weil Diebstahl als Delikt bereits die Eigentumsordnung voraussetzt.

+ Einfach siedeln – Zwischen sozialer Bewegung, Politik und der Idee eines anderen Lebens in einer anderen Stadt.
Andreas Gautsch erzählt über die Wiener Siedler_innenbewegung, als erste grassroot Bewegung der noch jungen I. Republik machte sie einen rasanten Wandel durch. Von der wilden Phase mit ihren Besetzungen und Aneignungen hin zur regulierten Phase der Genossenschaftssiedlungen bis die Siedlungen schließlich zum kommunalpolitischen Auslaufmodell wurden.

So 10. Mai 14:00 bis 19:00
+ Mara Verlic macht sich in ihrem Input „Gentrification in Wien?“ auf die Spurensuche nach Anzeichen für Gentrifizierung in Wien. Der Input nimmt die weit verbreitete Annahme, in Wien gäbe es keine Gentrifizierung zum Anlass einen genauere Blick auf Wiens Altbauhäuser zu werfen. Beleuchtet werden rechtliche Rahmenbedingungen des Altbausektors, Investitions- und Preisentwicklungen und Anzeichen für die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte.

+ Beim Input aus der Forschungsarbeit von Johannes Puchleitner geht es um die Analyse eines privaten Immobilienunternehmens in Wien, unter Berücksichtigung der aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Prozesse in der Stadt. Private Immobilienunternehmen sind laut Johannes Puchleitner Profiteure neoliberaler Umstrukturierungen im gesamten europäischen Raum und auch in Wien stellen sie neue, relevante und vor allem aktive Akteure in der Gestaltung der „Stadt von morgen“ dar.

DIE HÄUSER DENEN DIE DRIN WOHNEN!

Mai
10
So
Workshop: DAS EIGENTUM UND DIE WOHNUNGSFRAGE
Mai 10 @ 14:00 – 19:00

Sa | So 9.|10. Mai jeweils 14:00 bis 19:00

Workshop

DAS EIGENTUM UND DIE WOHNUNGSFRAGE

Was macht die herrschende Marktwirtschaft mit unserem Lebensraum in Wien, und wie können wir uns dagegen wehren?

Zweitägiger Workshop zur Funktion des Grundeigentums im Kapitalismus, der Analyse  der Wohnraumpolitik in Wien und den Möglichkeiten von Kämpfen gegen diese Verhältnisse.

Wir befinden uns im Jahr 7 oder 8 der Krise, die alle Bereiche der Wirtschaft umfasst. Zeitungen und auch kritische Publikationen sind voll mit Berichten über Schulden, die Umtriebe des Finanzkapitals, und den Umgang der Politik mit den Währungen, die sie verwalten.

Größtenteils hat sich dafür der Begriff „Finanzkrise“ etabliert, der Kreditüberbau des Wirtschaftssystems ist in aller Munde. Aus Flucht vor dem nervösen Finanzmarkt haben viele Anlegerinnen in „Betongold“ – in Immobilien – investiert. Dies hat nicht nur einen Bauboom ausgelöst, sondern hat an vielen Orten den Handel mit der Wohnungsnot von Menschen angekurbelt.

Linke Parteien versuchen als Reaktion darauf mit einem gerechterem Kapitalismus zu werben, außerparlamentarische Kritikerinnen wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt haben, reaktionäre Politikerinnen wollen zurück zur Sozialdemokratie für „Inländer“.

Was jedoch auch von den radikalsten Gesellschaftskritikerinnen nie thematisiert wird: Das Jonglieren mit bedrucktem Papier beruht auf die Eigentumsordnung, die weltweit mehr oder weniger rechtlich verankert ist – sie gehört zum Rechtsstaat dazu und verstößt nicht gegen die Menschenrechte.  Am schlagendsten wird die Eigentumsfrage bei den Gegenständen des täglichen Bedarfs. Bei aller Anspruchslosigkeit muss der Mensch essen, sich kleiden und wo wohnen. Für Kapitalistinnen ist unsere Abhängigkeit von diesen Gütern, die durch die Eigentumsordnung vom Rechtsstaat mit ihrer Justiz und Polizei beschützt werden, eine bewährte Methode uns im Joch der Lohnarbeit zu halten um für unser Überleben bezahlen zu können.

Ziele des Workshops sind es, die Funktionen von Wohnraum und Eigentum im Kapitalismus zu verstehen und die Tendenzen der Wohnraumpolitik in Wien und anderen Teilen Österreichs einer Analyse zu unterziehen. Auf dieser Grundlage soll mit dem historischen und aktuellen Wissen über die Möglichkeiten und Formen von sinnvollen Kämpfen gegen diese Verhältnisse im Hier und Jetzt diskutiert werden.

Zusammenfassung des Programms:

Nach einer kurzen Einführung gibt es ein paar Referate zu neueren Geschichte des Wohnungseigentums: die Siedlerbewegung und der Friedenskronenzins, sowie kurze Darstellungen des sozialen Wohnbaus in Wien und des Immobilienmarktes heute, um dann in eine Debatte zu folgenden Fragen einzusteigen:
Wie kommt eigentlich der Normalverbraucher, also Eigentumslose heute vom Standpunkt des Grundeigentums vor?
Was für eine Rolle spielt die Stadt Wien als Subjekt bei all diesen Entwicklungen?
Was gibt es für Aktionsformen dagegen, und was bringen die oder können die bringen?

„Die Häuser und Plätze denen die sie bewohnen!“ – an wen richtet sich dieser „Reclaim the streets!“-Aufruf eigentlich?
Überlegungen der etwas anderen Art, ob wir mit der Marktwirtschaft wirklich gut bedient sind

-> Samstag
+ Am Grundeigentum wollen wir beim Input über „Die Funktion des Grundeigentums im Kapitalismus“ von Amelie Lanier aufzeigen, dass Eigentum nichts Natürliches, sondern ein vom staatlichen Gewaltmonopol verordnetes Rechtsverhältnis ist …
…das Eigentum Ausschluss ist, und daher einem Teil der Menschheit die Möglichkeit gibt, sich am anderen zu bereichern…
…dass die Eigentumsordnung nicht von den Individuen ausgeht, sondern vom Gesetzgeber, und…
…dass Eigentum nicht Diebstahl sein kann, weil Diebstahl als Delikt bereits die Eigentumsordnung voraussetzt.

+ Einfach siedeln – Zwischen sozialer Bewegung, Politik und der Idee eines anderen Lebens in einer anderen Stadt.
Andreas Gautsch erzählt über die Wiener Siedler_innenbewegung, als erste grassroot Bewegung der noch jungen I. Republik machte sie einen rasanten Wandel durch. Von der wilden Phase mit ihren Besetzungen und Aneignungen hin zur regulierten Phase der Genossenschaftssiedlungen bis die Siedlungen schließlich zum kommunalpolitischen Auslaufmodell wurden.

-> Sonntag
+ Mara Verlic macht sich in ihrem Input „Gentrification in Wien?“ auf die Spurensuche nach Anzeichen für Gentrifizierung in Wien. Der Input nimmt die weit verbreitete Annahme, in Wien gäbe es keine Gentrifizierung zum Anlass einen genauere Blick auf Wiens Altbauhäuser zu werfen. Beleuchtet werden rechtliche Rahmenbedingungen des Altbausektors, Investitions- und Preisentwicklungen und Anzeichen für die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte.

+ Beim Input aus der Forschungsarbeit von Johannes Puchleitner geht es um die Analyse eines privaten Immobilienunternehmens in Wien, unter Berücksichtigung der aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Prozesse in der Stadt. Private Immobilienunternehmen sind laut Johannes Puchleitner Profiteure neoliberaler Umstrukturierungen im gesamten europäischen Raum und auch in Wien stellen sie neue, relevante und vor allem aktive Akteure in der Gestaltung der „Stadt von morgen“ dar.

DIE HÄUSER DENEN DIE DRIN WOHNEN!

Fortsetzungen sind geplant zu
Lage in Osteuropa, d.h. den ex-sozialistischen Staaten
Von Staatseigentum zu Privateigentum und hinein in die Kreditfalle: über die Schönheiten der Eigentumsordnung, wenn sie einem Haufen von Eigentumslosen aufgepropft wird

Hypothekarkredit, Wohnbaufinanzierung
Hier soll gezeigt werden, wie Armut, gesellschaftliche Ambitionen, Bankengeschäft und Immobilienspekulation sich ergänzen, um das Wirtschaftswachstum zu beflügeln, oder: wie entstehen „Blasen“?

Mai
11
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Mai 11 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Film: „LAUFFEUER – eine Tragödie zereißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkriegs“
Mai 11 @ 19:00

Mo 11.Mai 2015 um 19 Uhr

Filmscreening „LAUFFEUER
– eine Tragödie zereißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkriegs“

Eine Veranstaltung der „Initiative gegen Krieg und Militarismus“ in Anwesenheit mit Filmemacher Marco Benson

im BOEM
1160 Wien, Koppstr. 26

lauffeuerLauffeuer, ein Film von leftvision über die Brandangriffe auf das Gewerkschaftshaus in Odessa zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges, die Rolle der Ultranationalen, der Polizei und Politik im post-sowjetischen Raum und der versuch einer kritischen Darstellung.
Neben den Überlebenden kommen Verwandte, Beteiligte und zwei Journalisten, Kai Ehlers und Peter Schaber, sowie der Kiewer Soziologe Wolodimir Ischtschenko zu Wort. Schaber vom Lower Class Magazine gibt einen interessanten Einblick in die faschistische Bewegung in der Ukraine.

lauffeuer2Lauffeuer ist eine Aufarbeitung mit vielen offenen Fragen… Am 2.Mai wurden im und um das Gewerkschaftshaus mindestens 46 Menschen von FaschistInnen ermordet. Angehörige sprechen von mehr als hundert Opfern! Sie starben im Feuer, wurden zu Tode geprügelt, erschossen oder „verschwanden“. Die Überlebenden und die Hinterbliebenen demonstrieren regelmäßig vor dem Gewerkschaftshaus. Sie verlangen eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse und dass die TäterInnen und DrahtzieherInnen zur Rechenschaft gezogen werden. „Lauffeuer“ nimmt diese Forderungen auf und fragt nach den OrganisatorInnen des Massakers.
16 Interviews halfen dabei den Tag und die großen Mengen an Youtube-Videos zu sortieren und hinterlassen letztlich ein recht vollständiges Bild der Ereignisse. Viele wollen nicht erkannt werden. Sie haben Angst vor der Verfolgung durch ukrainische Behörden. Angeklagt werden nun eine Vielzahl von AntifaschistInnen, davon niemand, der zu den AngreiferInnen des Hauses gehörte – sondern jene, die das Camp vor dem Gewerkschaftshaus verteidigen wollten. Das Massaker von Odessa war ein Wendepunkt im Ukraine-Konflikt, ohne den der weitere Verlauf bis hin zum Krieg im Donbass nicht zu verstehen ist. Letztlich zeigen sich an den Ereignissen in Odessa mehrere Aspekte, die ein besseres Verständnis für die Spaltungen in diesem Land ermöglichen. Eine Stadt in der Mitte des Landes, mit einer bunten ethnischen Zusammensetzung, stand wie keine zweite für eine plurale Ukraine – bis sie durch die politischen Entwicklungen des letzten Jahres und die Tragödie vom 2. Mai zerrissen wurde. Ebenfalls aufschlussreich sind die Reaktionen von Politikern, ExpertInnen und BürgerInnen der Stadt, die den ZuschauerInnen ermöglichen, das Ganze in einem größeren politischen Kontext zu sehen.
Die Solispenden gehen an die antifaschistischen GenossInnen in der Ukraine!

imgk

igmk.wordpress.com

Mai
12
Di
Performance & Intervention. Frauen in Weiß
Mai 12 @ 18:00

Di 12. Mai 18 h

Performance & Intervention
Frauen in Weiß

– Improvisieren – Stimme – – Musik – Lieder – Theater –
Mariahilfer Straße Ecke Museumsquartier

 

Die Stimme erheben.
Sich eine Stimme geben. Durchdringen,
Gehör finden,
aufschreien,
Laut geben,
aufrufen,
aufhorchen lassen.
klangvoll,
mehrsprachig,
vielstimmig.

Sollten Irritationen auftreten, dann sind diese gewollt und beabsichtigt.

Frauen in Weiß
Improvisieren – Medien – Stimme – Musik – Lieder – Theater

Wir sind Frauen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Muttersprachen. Das Interesse am gemeinsamen Singen hat uns zusammengebracht. Das Kennen lernen verschiedener Kulturen und Sprachen bereitet uns Freude und bereichert uns, das Singen von Liedern aus verschiedenen Ländern inspiriert uns. Zuerst nur als Chor gedacht – hat sich unser Spektrum im Laufe der gemeinsamen Arbeit erweitert. Wir improvisieren und experimentieren – und schaffen eine Verbindung von Poesie, Musik, Stimme, Gesang, Tanz, Rhythmik, theatralen Elementen und visuellen Medien.

Leitung: Ivana Ferencova

Mai
13
Mi
Remembrance Al Nakba. Filmscreening
Mai 13 @ 19:00

Mi | Fr 13.|15. Mai 19 h

Remembrance Al Nakba
Filmscreening: Al Nakba
Directed by Rawan Al Damen
Kulturzentrum
im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8

Wednesday, 13 May 2015, 7.00 P.M.
Parts 1 and 2 (1799 – 1947) OmEnglU
The Threads of the Conspiracy & Crushing the Revolution

Friday, 15 May 2015, 7.00 P.M.
Parts 3 and 4 (1947 – 2008) OmEnglU
Ethnic Cleansing & The Ongoing Nakba

Introduction to Film:
Witness(es) of the 1948 Nakba

Al Jazeera series on the Palestinian catastrophe of 1948 that led to Palestinian dispossession, the Palestinian refugee problem and the conflict that still endures.

This is a four part series on the Nakba, meaning “the catastrophe”, about the history of the Palestinian tragedy that led to the first Arab-Israeli war in 1948 and the establishment of the state of Israel. This sweeping history begins in 1799 with Napoleon’s attempted advance into Palestine to check British expansion and his appeal to the Jews of the world to co-operate with France. The narrative moves through the 19th century and into the 20th century with the British Mandate in Palestine and extends to the 21st century and the ongoing Nakba.
Arab, Israeli and Western intellectuals, historians and eye witnesses provide the central narrative which is accompanied by archive material and documents, many only recently released.
Since first being shown on Al Jazeera Arabic in 2008 this series has won Arab and international awards and has been well received at festivals throughout the world.

Donations welcome!

Veranstaltet von Frauen in Schwarz (Wien)

http://www.fraueninschwarz.at/

Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Mai 13 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Mai
14
Do
Soliflohmarkt
Mai 14 @ 11:00 – 21:00

Do bis So 14. – 17. Mai
Soliflohmarkt
Do 14.5. 11-21, Fr 15.5. 15-21, Sa 16.5. 10-21, So 17.5. 10-17
Amerlinghaus 7. Stiftg. 8 Raum 4

C.R.E.M.E. Can’t reptiles eat my eczema?
WHAT THE HELL IS C.R.E.M.E.?

C.R.E.M.E. ist eine Initiative, die von einer Gruppe von engagierten Freundinnen ins Leben gerufen wurde, um einer nahestehenden Person, die an einer schwerwiegenden atopischen Dermatitis leidet, Unterstützung zu bieten. Da die Schulmedizin schon lange mit ihrem Latein am Ende ist, und die Kassen seit Jahren auf Sparflamme sind und keine andere Therapieform als Dr. Tod bezahlen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, eigenständig nach Mitteln zu suchen. Mit den Einnahmen des Flohmarkts sowie weiteren Spendenaktionen soll für die betroffene Person eine Behandlung in einer Spezialklinik in Südengland ermöglicht werden. Alle anfallenden Kosten für Konsultation, Medikamente, Anfahrt, Aufenthalt etc. werden aus privater Tasche bezahlt! Die ungefähren Kosten belaufen sich zur Zeit auf 6000 € für ca. sechs Monate.

Daher brauchen wir Deinen solidarischen Support! Jede Spende hilft unserem Freund weiter!

GESUNDHEIT FÜR ALLE! STAY CREAMY!

Film/Diskussion: The Take
Mai 14 @ 19:30

Do 14. Mai 19:30 h
Film und Diskussion
The Take
von Naomi Klein und Avi Lewis
Amerlinghaus
, Stiftgasse 8, Raum 4

Der Film handelt von besetzten Betrieben in Argentinien, die von den ArbeiterInnen selbst geführt werden. Ein Netzwerk der besetzten Betriebe versucht nach eigenen Regeln zu Produzieren und zu Vertreiben. Wir werden gemeinsam über die Möglichkeiten der Selbstverwaltung und ArbeiterInnenmacht in Argentinien und weltweit diskutieren. (Der Film wird auf Englisch gezeigt.)

Veranstaltet von:
Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)
Zukunft heißt Sozialismus!
* rso@sozialismus.net   * www.sozialismus.net

Mai
15
Fr
Soliflohmarkt
Mai 15 @ 15:00 – 21:00

Do bis So 14. – 17. Mai
Soliflohmarkt
Do 14.5. 11-21, Fr 15.5. 15-21, Sa 16.5. 10-21, So 17.5. 10-17
Amerlinghaus 7. Stiftg. 8 Raum 4

C.R.E.M.E. Can’t reptiles eat my eczema?
WHAT THE HELL IS C.R.E.M.E.?

C.R.E.M.E. ist eine Initiative, die von einer Gruppe von engagierten Freundinnen ins Leben gerufen wurde, um einer nahestehenden Person, die an einer schwerwiegenden atopischen Dermatitis leidet, Unterstützung zu bieten. Da die Schulmedizin schon lange mit ihrem Latein am Ende ist, und die Kassen seit Jahren auf Sparflamme sind und keine andere Therapieform als Dr. Tod bezahlen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, eigenständig nach Mitteln zu suchen. Mit den Einnahmen des Flohmarkts sowie weiteren Spendenaktionen soll für die betroffene Person eine Behandlung in einer Spezialklinik in Südengland ermöglicht werden. Alle anfallenden Kosten für Konsultation, Medikamente, Anfahrt, Aufenthalt etc. werden aus privater Tasche bezahlt! Die ungefähren Kosten belaufen sich zur Zeit auf 6000 € für ca. sechs Monate.

Daher brauchen wir Deinen solidarischen Support! Jede Spende hilft unserem Freund weiter!

GESUNDHEIT FÜR ALLE! STAY CREAMY!

Remembrance Al Nakba. Filmscreening
Mai 15 @ 19:00

Mi | Fr 13.|15. Mai 19 h

Remembrance Al Nakba
Filmscreening: Al Nakba
Directed by Rawan Al Damen
Kulturzentrum
im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8

Wednesday, 13 May 2015, 7.00 P.M.
Parts 1 and 2 (1799 – 1947) OmEnglU
The Threads of the Conspiracy & Crushing the Revolution

Friday, 15 May 2015, 7.00 P.M.
Parts 3 and 4 (1947 – 2008) OmEnglU
Ethnic Cleansing & The Ongoing Nakba

Introduction to Film:
Witness(es) of the 1948 Nakba

Al Jazeera series on the Palestinian catastrophe of 1948 that led to Palestinian dispossession, the Palestinian refugee problem and the conflict that still endures.

This is a four part series on the Nakba, meaning “the catastrophe”, about the history of the Palestinian tragedy that led to the first Arab-Israeli war in 1948 and the establishment of the state of Israel. This sweeping history begins in 1799 with Napoleon’s attempted advance into Palestine to check British expansion and his appeal to the Jews of the world to co-operate with France. The narrative moves through the 19th century and into the 20th century with the British Mandate in Palestine and extends to the 21st century and the ongoing Nakba.
Arab, Israeli and Western intellectuals, historians and eye witnesses provide the central narrative which is accompanied by archive material and documents, many only recently released.
Since first being shown on Al Jazeera Arabic in 2008 this series has won Arab and international awards and has been well received at festivals throughout the world.

Donations welcome!

Veranstaltet von Frauen in Schwarz (Wien)

http://www.fraueninschwarz.at/

Mai
16
Sa
Soliflohmarkt
Mai 16 @ 10:00 – 21:00

Do bis So 14. – 17. Mai
Soliflohmarkt
Do 14.5. 11-21, Fr 15.5. 15-21, Sa 16.5. 10-21, So 17.5. 10-17
Amerlinghaus 7. Stiftg. 8 Raum 4

C.R.E.M.E. Can’t reptiles eat my eczema?
WHAT THE HELL IS C.R.E.M.E.?

C.R.E.M.E. ist eine Initiative, die von einer Gruppe von engagierten Freundinnen ins Leben gerufen wurde, um einer nahestehenden Person, die an einer schwerwiegenden atopischen Dermatitis leidet, Unterstützung zu bieten. Da die Schulmedizin schon lange mit ihrem Latein am Ende ist, und die Kassen seit Jahren auf Sparflamme sind und keine andere Therapieform als Dr. Tod bezahlen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, eigenständig nach Mitteln zu suchen. Mit den Einnahmen des Flohmarkts sowie weiteren Spendenaktionen soll für die betroffene Person eine Behandlung in einer Spezialklinik in Südengland ermöglicht werden. Alle anfallenden Kosten für Konsultation, Medikamente, Anfahrt, Aufenthalt etc. werden aus privater Tasche bezahlt! Die ungefähren Kosten belaufen sich zur Zeit auf 6000 € für ca. sechs Monate.

Daher brauchen wir Deinen solidarischen Support! Jede Spende hilft unserem Freund weiter!

GESUNDHEIT FÜR ALLE! STAY CREAMY!

Mai
17
So
Soliflohmarkt
Mai 17 @ 10:00 – 17:00

Do bis So 14. – 17. Mai
Soliflohmarkt
Do 14.5. 11-21, Fr 15.5. 15-21, Sa 16.5. 10-21, So 17.5. 10-17
Amerlinghaus 7. Stiftg. 8 Raum 4

C.R.E.M.E. Can’t reptiles eat my eczema?
WHAT THE HELL IS C.R.E.M.E.?

C.R.E.M.E. ist eine Initiative, die von einer Gruppe von engagierten Freundinnen ins Leben gerufen wurde, um einer nahestehenden Person, die an einer schwerwiegenden atopischen Dermatitis leidet, Unterstützung zu bieten. Da die Schulmedizin schon lange mit ihrem Latein am Ende ist, und die Kassen seit Jahren auf Sparflamme sind und keine andere Therapieform als Dr. Tod bezahlen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, eigenständig nach Mitteln zu suchen. Mit den Einnahmen des Flohmarkts sowie weiteren Spendenaktionen soll für die betroffene Person eine Behandlung in einer Spezialklinik in Südengland ermöglicht werden. Alle anfallenden Kosten für Konsultation, Medikamente, Anfahrt, Aufenthalt etc. werden aus privater Tasche bezahlt! Die ungefähren Kosten belaufen sich zur Zeit auf 6000 € für ca. sechs Monate.

Daher brauchen wir Deinen solidarischen Support! Jede Spende hilft unserem Freund weiter!

GESUNDHEIT FÜR ALLE! STAY CREAMY!

Mai
18
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Mai 18 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

KAMA Jam
Mai 18 @ 21:00

Mo 18. Mai 21 h

KAMA Jam

Im: DEEWAN, Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien

Im Rahmen der Kampagne 40 Jahre Amerlinghaus lädt KAMA am 18.5. um 21.00 zum KAMA Jam im Deewan ein. Dieser Abend steht im Zeichen der Musik. Durch den KAMA Jam wird ein Raum für gemeinsames Trommeln, Tanzen und natürlich auch kommunikative Interaktion geschaffen. Dazu dient der KAMA Jam als Ort, um Neuigkeiten und Infos über KAMA zu erfahren, da dort immer KursleiterInnen und KursbegleiterInnen in gemütlicher Runde anzutreffen sind.

Alle sind herzlich eingeladen, mit uns zu jammen oder einfach nur vorbei zu kommen, um zu zuhören und ein paar gemütliche Stunden zu verbringen! Wenn ihr mit uns musizieren wollt, nehmt am besten eigene Instrumente mit.

Bei KAMA haben AsylwerberInnen und MigrantInnen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen und Stärken zu zeigen, wodurch sie eine aktive Rolle in der Gesellschaft einnehmen können und somit der Marginalisierung von AsylwerberInnen und dem Bild des Flüchtlings als Opfer entgegengewirkt wird.

KAMA
Kursangebote von Asylwerber_innen, Migrant_innen und Asylberechtigten
http://www.kama.or.at/

DER WIENER DEEWAN

  • pakistani food • essen für alle • buffet • take-away • catering

liechtensteinstraße 10, 1090 wien • 01-9251185 • d1[at]deewan.at • www.deewan.at

 

Mai
20
Mi
Kollektivtheater.ein Theaterabend. Meia ist überblieben
Mai 20 @ 19:30

Mi 20. Mai 19:30
Ein Theaterabend
von und mit Kollektivtheater
Meia ist überblieben
Forumtheater

im Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8

An den Rand der Gesellschaft gedrängt, übersehen, überhört – Lösungsansätze einspielen!
Das Forumtheater gehört zu den Methoden des Theaters der Unterdrückten, welches von Augusto Boal entwickelt wurde. In der Modellszene wird eine Konfliktsituation gespielt. Im anschließenden Forum wird das Publikum eingeladen, mitzuspielen und die Szene aus der Position der/s Protagoniste/in zu verändern.
Über zahlreiches Kommen freuen sich die SchauspielerInnen!

Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Mai 20 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Mai
21
Do
AUGUSTIN Breakfast
Mai 21 @ 10:30

Do, 21. Mai 10.30 Uhr

AUGUSTIN Breakfast

Das Recht auf Stadt und das Recht auf den öffentlichen Raum darf nicht nur jenen gewährt werden, die es sich aufgrund ökonomischer oder sozialer Privilegien leisten können. Aus diesem Grund hat sich der AUGUSTIN entschieden, ein Teampicknick in genau diesem kommerziell umkämpften Raum abzuhalten. Ganz im Stile der Permanent Breakfast Aktionen werden wir es uns im öffentlichen Raum gemütlich machen. Gerne wollen wir dazu unsere Leser_innen, Liebhaber_innen und Freund_innen einladen. Kommt mit Speis und Trank und plaudert mit uns! Wir holen uns die konsumfreien Gemeinschaftsräume zurück!

Ort: Mariahilferstraße (ca. Höhe Stiftgasse)

Augustin – die erste österreichische Boulevardzeitung
Augustin wird 20!

http://www.augustin.or.at/

Buchpräsentation/Diskussion: Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere Leerstandspolitik
Mai 21 @ 19:00

Donnerstag, 21. Mai 2015, 19.00 Uhr
Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere Leerstandspolitik
Buchpräsentation und Diskussion mit den Herausgeber_innen

@Librería Utopía

Wenn die Stadt Wien von Leerstandsnutzung spricht, meint sie kreative Zwischennutzungen: Leerstandsnutzung als Standortmarketing und Aufwertungsinstrument. Dieser Umgang mit Leerstand löst keine Probleme, sondern schafft sie. An diesem Abend diskutieren die Herausgeber_innen von „Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere Leerstandspolitik“, warum Zwischennutzungen noch nicht einmal die halbe Miete sind, und welche sinnvollen Schritte beim Thema Leerstand gesetzt werden können. Das Buch gibt Einblick in die jahrelange Beschäftigung mit Leerstand (in Wien) und den Austausch mit Leerstands- und Stadtaktiven verschiedener Städte Europas. Es werden neue Vorstellungen entwickelt und diskutiert, die motivieren, eigene Fragen zu stellen und aktiv zu werden. Denn Leerstand eröffnet neue Denk- und Handlungsräume und kann Einstiegspunkt für die Diskussion grundsätzlicher Fragen sein: Wie kann Stadt ein Ort werden, der emanzipatorische Praxis und das Erlernen von Selbstbestimmung und Selbstverwaltung ermöglicht? Leerstand ist kein isoliertes Teilproblem, sondern berührt Fragen, die alle angehen. Deshalb darf die Beschäftigung mit diesem Thema nicht den Stadtplaner_innen, Architekt_innen, Politiker_innen und Stadtforscher_innen vorbehalten sein.

Link zum Buch: http://www.igkulturwien.net/wergehtleeraus/

Librería Utopía – radical bookstore vienna
Preysinggasse 26-28 (U3 Schweglerstraße, Ausgang Stättermayergasse), A-1150 Wien

Website: http://radicalbookstore.com/
Facebook: https://fb.me/radicalbookstore

Mai
23
Sa
ART KO LÉ. Lasst uns gemeinsam einen Raum gestalten!
Mai 23 @ 10:00

Sa 23. Mai 2015 um 10:00

Aufruf von ART KO LÉ
Lasst uns gemeinsam einen Raum gestalten!
Kommt alle am zum Platz an der Ecke Gaullacher/Haberlstraße im 16. Bezirk!

Wir fordern Raum in der Nachbarschaft für gemeinsame Aktivitäten: zum Spielen, zum Lernen, für Kunst, für Theater. Offen für alle. Wir brauchen mehr offene Räume in der Nachbarschaft für den gegenseitigen Austausch, für nicht-kommerzielle künstlerische Aktivitäten, ohne Konsumzwang, ohne Barrieren.

Am 23. Mai 2015 schaffen wir uns einen offenen inklusiven mehrsprachigen Raum in unserer Stadt. Wir werden für einen Tag eine brachliegende Fläche besetzen und mit unseren Spielen, mit unserer Kunst, mit unserer gemeinsamen Produktion öffnen. Wir öffnen den Raum für das kollektive Lernen und für die Bildung von Gemeinschaft.

Wir docken an einen bestehenden Gemeinschaftsgarten an und werden an diesem Tag gemeinsam mit Anwohner_innen, Passant_innen und allen Interessierten Nutzen für die Gemeinschaft produzieren. Mit Händen und Füßen. Lasst Euch überraschen! Macht mit! Bringt Eure Ideen und Bedürfnisse mit!

Wir von ART KO LÉ engagieren uns für kollektive Lernprozesse, für die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, für die Aktivierung und Nutzung gesellschaftlicher Räume, für die soziale Inklusion und Kooperation.

Art Ko Lé – Verein zur Artikulation kollektiver Lernprozesse ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, der sich für kollektives Lernen, soziale Inklusion und die Förderung von kooperativen Prozessen auf Gemeinschaftsebene einsetzt. Wir sind ein interdisziplinäres Team mit gemeinsamen Interessen und verschiedenen Erfahrungsgebieten: Psychologie, Erziehung, Kunst, Anthropologie, Politik, Theater und Design. Der Verein Art Ko Lé verortet sich selbst in einem kollektiven Lernprozess, bei dem wir alle etwas wissen, aber niemand alles weiß. Wir verstehen uns als ein Samen auf dem Weg zu einer Lernenden Gemeinschaft.
http://artkole.net
contact@artkole.net

Mai
25
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Mai 25 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Mai
26
Di
Im Park zu Hause. Ein smART Park-Haus-Bau
Mai 26 @ 16:00

Dienstag 26.05.2015 um 15 Uhr

Im Park zu Hause. Ein smART Park-Haus-Bau

Im Park zu Hause-a_haus_brosch

Konzeption: Gudrun Lenk-Wane im Rahmen der „Wiesbergparkinitiative“

Im Wiesbergpark wird im Frühsommer 2015 gemeinsam mit Parknutzer_innen eine Hütte errichtet, die acht Tage für diverse Ideen und Aktivitäten zur Verfügung steht.

1
Es geht um gesundes Zusammenleben und sich zu Hause fühlen. Thematischer Schwerpunkt ist das gemeinsame Gestalten des öffentlichen Raums und die Beachtung ökologischer Themen im lokalen Kontext.
Das Haus soll die Form eines Achtecks haben und wird auf der freien Fläche vor dem Spielplatz errichtet.

2 Das Haus wird laufend von allen Interessierten weiter ausgebaut. Was genau an den acht Tagen geschieht, bestimmen die Parknutzer_innen.
Während der Aktionszeit wird das Haus von einer „Kommunikativen Hausverwaltung“ betreut. Diese greift Ideen auf und koordiniert die Umsetzung. Sie organisiert auch die Realisierung der von den Kooperationspartner_innen eingebrachten Vorschläge. Sie geht auf Passant_innen zu und unterstützt die Weitergestaltung des Raumes.
Die „Kommunikative Hausverwaltung“ forciert jedenfalls die Themen Mülltrennung und Recycling, sowohl unter ökologischen Aspekten als auch als Konfliktstoff im  Zusammenleben.
Weiters greift sie die vorhandenen Ansätze des Verschenkens von weiter verwendbaren Gebrauchsartikeln auf, stellt diese „Schenkökonomie“ öffentlich zur Diskussion und versucht mit den Parknutzer_innen breitere und verträgliche Lösungen zu finden. Gespräche mit der MA 48 sind angedacht.

Die Initiative baut auf den Erfahrungen von smART my Park (2014[1]) auf und geht in den Gestaltungsspielräumen ein Stück weiter: Mit diesem Hausbau werden verschiedenste Aspekte des Zusammenlebens (multiethnisch, intergenerativ, sozial durchmischt) aufgegriffen – sie sind verbal und symbolisch darzustellen.

Welche Aspekte nachhaltig bearbeitet werden können, wird sich in der Aktion zeigen. Durch die Aktivitäten der Beteiligten werden sich wichtige Themen in dieser Mikrowelt heraus-kristallisieren.

Beim Park-Haus-Bau und -Ausbau wird das Projekt zeigen, wie partizipative, flexible Parkgestaltung machbar ist. Die Erfahrungen werden gerne für einen Transfer zur Verfügung gestellt. Kontakt gibt es zu einer Architektin, die in Indien Spielplätze mit Recycling-materialien baut.

Die Projektergebnisse werden in der Jugendzone 16 präsentiert und wenn gewünscht, an Initiativen weiter gegeben.

Das Projekt wird gefördert von Wiener Gesundheitsförderung / Gesunde Bezirke

Für den Aktionszeitraum 24. Juni bis 1. Juli 2015
werden von der Künstlerin weitere Kunstaktionen geplant und Bildungsveranstaltungen angeregt.

Zeitplan
Vorstellen des Vorhabens am Dienstag 26.05.2015 um 15 Uhr
Aktion: Mittwoch, 24. Juni bis Mittwoch 1. Juli 2015
Präsentation der Ergebnisse in der Jugendzone im Herbst 2015
Ansprechpersonen: Gudrun Lenk-Wane

In Kooperation mit: entschleunigung und orientierung. institut für alterskompetenzen
email: alterskompetenzen@gmx.at
web: http://www.alterskompetenzen.info

[1]             http://www.alterskompetenzen.info/810/

Mai
27
Mi
Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Mai 27 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Mai
28
Do
SAMSTAG IN DER STADT, Raumnahme endet nie
Mai 28 @ 17:00

Do 28. Mai 17 h
SAMSTAG IN DER STADT,
Raumnahme endet nie
am Schwendermarkt
in Wien 15

Elisabeth Ettmann und Werner Weber,

Zeitzeugin und Zeitzeuge, Aktivistin und Aktivist der 1975 begonnenen Besetzung des Amerlinghauses, erzählen.
Damals wie heute ist die Raumnahme ein großes Thema.
Samstag in der Stadt fordert sie gemeinsam mit der Nachbarschaft am Schwendermarkt im 15. Bezirk ein.

An einer langen Tafel am Platz werden Geschichten ausgetauscht, gemeinsam gegessen und das Recht auf Stadt gefeiert.

www.samstaginderstadt.at

Politdiskubeisl: „RaumFrei?! 40 Jahre – 40 Besetzungen“
Mai 28 @ 20:00

Do 28. Mai 20 h

 EKH

Am 28. 5. 2015 wird es auch im EKH eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „RaumFrei?! 40 Jahre – 40 Besetzungen“ des Amerlinghauses geben.
Das EKH wurde 1990 besetzt um in Wien ein Zeichen gegen den Wohnungsmarkt, steigende Mieten, Verdrängung und Vertreibung von Menschen zu setzen, und um selbstbestimmt, nach eigenen Vorstellungen, zu leben. Auch wenn es mittlerweile Verträge mit der Stadt gibt, ist es noch immer das am längsten bestehende autonome Zentrum in Wien. Die unkommerziellen Veranstaltungsbereiche, welche von uns HausbewohnerInnen selbst, sowie von Menschen, die nicht hier leben, bespielt werden, prägen dieses DIY- Grundverständnis.

(Fast) jeden Donnerstag findet das Politdiskubeisl statt, welches eine Info- und Diskussionsveranstaltung ist.

Es gibt veganes Essen, und Austausch sowie Vernetzung finden statt.

Im Rahmen der Kampagne wird es am 28. 5. eine Filmveranstaltung geben, in welcher das Wohnen und die damit einhergehenden Verdrängungsmechanismen in Wien und Berlin thematisiert weden.

Außerdem wird es eine Wandzeitung geben, die neben der Hofbar aufgestellt wird.
Es gibt kühle Drinks, Musik und veganes Essen.

EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

Mai
29
Fr
Kundgebung: Interkulturelles Widerstandsfest
Mai 29 @ 17:00

Fr., 29. Mai  17 Uhr

Kundgebung
Märzplatz 1150 Wien
U6 Burggasse /Stadthalle
Interkulturelles Widerstandsfest

igkm2905Unsere Solidarität. Unser Widerstand gegen Kriegspolitik und Faschismus

Volxküche – Infotische – Lesungen – Konzerte: EsLiLa, Hozan Qamber & Band, Grace Latigo, Chor 29. November, Spontansirenen u.a.

Krieg beginnt hier – Stop G7.

Den sozialen Kahlschlag von EZB, IWF und EU stoppen! Die Konzerne sollen ihre Krise selbst bezahlen!
Stopp dem Krieg gegen Flüchtlinge! Grenzen auf und Fluchtursachen bekämpfen!

Schluss mit der Kriegspropaganda! NATO und EU – Kampftruppen auflösen! Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!

Gegen die EUSA – „Sicherheitspolitik“ Abschaffung der „Antiterrorgesetz“

Keine Kriminalisierung von AntifaschistInnen!

TTIP, TISA und CETA stoppen!

Vollständiges Programm und Änderungen siehe:
https://igmk.wordpress.com

Initiative gegen Militarisierung und krieg

Am 7. + 8. Juni 2015 treffen sich die G7 – abgeschottet – auf Schloss Elmau in den bayrischen Alpen ungefähr 100 km von München entfernt. Dort entscheiden die Staats- und Regierungschefs (und vereinzelte Chefinnen) der wirtschaftsstärksten und mächtigsten Staaten (Deutschland, USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada) über Außen- und Kriegspolitik, Weltwirtschaft und Klima. Die Politik der G7 – Staaten bedeutet neoliberale Wirtschaftspolitik, Krieg und Militarisierung, Ausbeutung und Plünderung der Ressourcen, Zerstörung, patriarchale Gewalt, Armut und Hunger, Umweltzerstörung und Abschottung gegenüber Flüchtenden.

Bei Interesse an den Vorbereitungen, komm zu den wöchentlichen offenen Treffen der IgMK oder kontaktiere uns per email (gegenmilkrieg@yandex.com)

Mai
30
Sa
Raumergreifend feministisch, kulinarisch öffentlich
Mai 30 @ 13:00 – 17:00

Sa 30. Mai 13 – 17 h
Raumergreifend feministisch,
kulinarisch öffentlich
Es ist angerichtet!
Die feministische Plattform 20.000frauen
lädt zur Tischgesellschaft.

Die gute Kinderstube sagte einmal, auf der Straße wird nicht gegessen, aber genau das wollen wir tun: Samstag, den 30. Mai von 13.00 bis 17.00 Uhr wird die Feministische Tischgesellschaft auf der Mariahilfer Straße – zwischen Schottenfeldgasse und Andreasgasse – stattfinden. Der öffentliche Raum Begegnungszone soll Begegnung sein, Kulinarisches, Tische, Bänke, Diskussionen, künstlerische Performances verschiedenster Formate wie etwa Speed Dating, Living Books oder Weltcafè – die Mariahilferstraße wird von den Frauen bespielt, besungen, besetzt und belebt.

40 Jahre Schwangerschaftsabbruch in Österreich
1975 fand in Mexiko City die erste UN-Weltfrauenkonferenz statt, mit dem Ziel, die Stellung der Frauen weltweit zu verbessern. Die auf der Konferenz entworfene Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frauen (CEDAW) wurde 1979 von der UNO verabschiedet und bis heute von fast allen 190 UNO-Mitgliedsstaaten ratifiziert (1982 von Österreich). Auf der vierten und bislang letzten UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 verpflichteten sich die Staaten die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen zu fördern. Doch die Realität schaut anders aus: weltweit leisten Frauen 2/3 der Arbeit, produzieren die Hälfte der Lebensmittel, verfügen über 10% des Einkommens und nur 1% des Vermögens.
1975 wurde in Österreich der Schwangerschaftsabbruch legalisiert, d.h. bis zur 12. Schwangerschafts-woche straffrei gestellt. Ein großer Sieg für Frauen: das Ende von lebensgefährlichen Abtreibungen sowie Straffreiheit für ungewollt Schwangere und Ärzte/Ärztinnen, die Abtreibungen durchführen. Die Fristenlösung ist aber ein Kompromiss, denn bis heute steht der betreffende Paragraf im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Forderung nach einer Durchführung von Abbrüchen in allen aus öffentlichen Geldern finanzierten Spitälern in ganz Österreich nach wie vor nicht erfüllt, ebenso wenig wie jene nach Kostenübernahme für einen Abbruch durch die Krankenkasse.

2015 gibt es also genügend Anlässe für Begegnung und Austausch zwischen Vertreterinnen aus Frauen- und Mädcheneinrichtungen, öffentlichen Institutionen und Interessensvertretungen sowie interessierten Einzelfrauen. Die Aktivistinnen der Plattform 20000frauen laden daher zu Tisch.

gefördert vom
BM für Frauenangelegenheiten

http://zwanzigtausendfrauen.at/         http://www.20000frauen.at/

Theater: Aufgemischt – aufgetischt!
Mai 30 @ 13:00 – 17:00

Sa 30. Mai 13 – 17 h
Aufgemischt – aufgetischt!

Das KosmosTheater ist, ebenso wie das Amerlinghaus, sicht- und erlebbarer Erfolg einer Besetzung.
Der Gründung im Jahr 2000 als kosmos.frauenraum ging 1997 das erste österreichische Frauenvolksbegehren voraus. Trotz des überwältigenden Erfolgs von 645.000 UnterzeichnerInnen wurden die elf Forderungen von der parlamentarischen Mehrheit abgewiesen – ein politischer Skandal.

Was blieb war die österreichweite Vernetzung zahlreicher feministischer Gruppierungen, die – unter anderem – die einzigartige, zehn Tage und Nächte währende künst­ler­isch-feministische Besetzung des Pornokinos Rondell ermöglichte. Das zivilgesellschaftliche Begehren, vier Jahre lang von hunderten Frauen und frauensolidarischen Männern aktionistisch und künstlerisch geäußert und von Tausenden AktivistInnen unterstützt, umfasste die Forderung nach Geschlechtersymmetrie in Kunst und Kultur, nach Raum für Frauen, insbesondere einem Theater und Kulturzentrum für Künstlerinnen. Kunst ist immer auch Mittel zum Widerstand, Entlarvung von Herrschaftsdenken, identitätsstiftendes Erleben. Mittlerweile ist das europaweit einzigartige Gendertheater mit seinem vielfältigen Programm aus der Theaterlandschaft Wiens nicht mehr wegzudenken. Seine Anliegen sind innovative Kunst, Förderung von Künstlerinnen in Leitungspositionen und Auseinandersetzung mit Rollenklischees.

Bei der Feministischen Tischgesellschaft auf der Mariahilferstraße (Sa, 30.5. 13.00 – 17.00 Uhr) sind auch Frauen des KosmosTheaters anzutreffen. Sie freuen sich über Fragen und Diskussionen. Neben Materialien und Programmen wird für alle, die mehr über die zum Teil sehr unterhaltsame Geschichte des KosmosTheaters erfahren wollen, das von Johanna Dohnal im Löcker Verlag herausgegebene Buch „Das Theater mit dem Gender“ von Susanne Riegler angeboten.

Unter anderem wird um 14:00 Uhr ein live Ausschnitt der aktuell laufenden Produktion gezeigt:

„You’re sexy, you’re cute – take off your riotsuit!“ von tanz.coop

Konzept und Choreografie: Gisela Elisa Heredia (ARG)
Das Stück setzt sich mit der Körperlichkeit des Protestierens und Demonstrierens auseinander und untersucht die Gesten, Zeichen und Bewegungen der aufgebrachten BürgerInnen. Die TänzerInnen leihen „stellvertretend“ tausenden Menschen auf der Straße ihren Körper und tragen so ein Stück künstlerische Fürsorge in die Welt. Sie transformieren die Bewegungen des Protestes und agieren dadurch als „BürgerInnenKollektiv“. Ein Tanzstück das im Namen vieler Menschen steht und den Körper als Medium des Widerstandes etabliert.

http://www.kosmostheater.at

Unser Neubau? Gemeindebau & Bio-Beisl – Bezirksspaziergang zum mitmachen
Mai 30 @ 15:00

Sa. 30.05.2015, 15h – open end,

Startpunkt: Amerlinghaus

„Unser Neubau? Gemeindebau & Bio-Beisl – Bezirksspaziergang zum mitmachen“

Organisatorin: Mietenwahnsinn stoppen!

Überall in Wien steigen die Mieten seit Jahren stetig an, Luxushotels werden angesiedelt und zahlreiche Sanierungen führen dazu, dass Altmieter_innen vertrieben werden. Der 7. Bezirk ist schon seit langem ein Paradebeispiel für viele dieser Entwicklungen. Was charakterisiert die Wiener Stadtpolitik der letzten Jahre, die zu diesen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen geführt hat? Kommt jetzt mit dem „Gemeindebau Neu“ bereits eine Rückkehr zur „sozialen Stadt Wien“? Oder braucht es mehr, bis wir von einer transparenten, beteiligungsorientierten Stadtentwicklung für alle – abseits von Einkommen und Herkunft – sprechen können? Auf unserem Spaziergang wollen wir den Stadtteil rund ums Amerlinghaus mit offenen Augen erkunden und uns anschauen, wie aktuelle städtische Transformationsprozesse im Grätzl sichtbar werden. Auf unserem Streifzug begegnen wir dabei auch Gemeindebauten, Orten des Widerstands und der ein oder anderen Mitmachmöglichkeit rund um die Frage, wie wir uns Stadtentwicklung wünschen.

Und hier noch kurz was über uns:
Initiative Mietenwahnsinn stoppen!
Wohnen in Wien hat sich in den letzten Jahren rapide verändert. So sehr die  Stadt mit ihren Slogans und Werbekampagnen auch versucht, eine scheinbar heile Welt vorzugaukeln, so sehr kämpfen mittlerweile die  Bewohner_innen tagtäglich mit den Auswirkungen sich verschlechternder Lebensbedingungen und Wohnverhältnisse. Die Stadt und ihre repräsentativen Organe schafften es bislang immer wieder gekonnt,  kritische Stimmen, die auf Versäumnisse im Wohnungsbau hinwiesen, im  Keim zu ersticken. Die Initiative „Mietenwahnsinn stoppen!“ will einen kritischen Blick auf aktuelle städtische Transformationsprozesse in Wien werfen und gegen ihre negativen Auswirkungen ankämpfen. Wir wollen mit der hegemonialen  Selbstdarstellung der Stadt brechen und nicht nur auf die soziale  Ungleichheit im Wohnungsbau hinweisen, sondern auch positive Utopien  jenseits der paternalistischen SP-Grünen Stadtpolitik entwickeln, die auf Aktivierung und Selbstermächtigung setzen, anstatt auf eine intransparente, klientelistische Vertretungspolitik.

Infos: http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/category/blog/

Jun
1
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Jun 1 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Jun
2
Di
Internationaler Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen
Jun 2 all-day

Di 2. Juni

LEFÖ/TAMPEP Österreich

Unterstützung und Europäisches Netzwerk für Migrantinnen in der Sexarbeit

Der 2. Juni, der Internationale Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen, geht zurück auf das Jahr 1975 und auf die Proteste und die Kirchenbesetzung von Sexarbeiterinnen in Frankreich. Sie wandten sich damals gegen die staatliche Diskriminierung und gegen polizeiliche Repressionen, die vorgeblich dem Kampf gegen Zuhälterei dienen sollten: ständige Kontrollen und Verhaftungen, Beleidigungen, Schikanen, unverhältnismäßige Strafen, willkürliche Steuerbescheide sowie Tatenlosigkeit der Polizei gegenüber Morden, Misshandlungen und anderen Formen von Gewalt gegen Sexarbeiterinnen. Seit 2002 organisiert LEFÖ rund um den 2. Juni eine öffentliche Aktion, um auf die Situation von SexarbeiterInnen in Österreich aufmerksam zu machen und ihre Rechte einzufordern sowie um Bewusstsein zu schaffen für die Situation von SexarbeiterInnen – besonders für Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig sind.

Wir fordern:

  • Gleichstellung und Gleichbehandlung von SexarbeiterInnen mit anderen Erwerbstätigen, ihre Anerkennung und ihren rechtlichen Schutz
  • Eine Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeit für Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig
  • Ausreichend gute und sichere Arbeitsplätze sowohl drinnen als auch draußen – Keine Abschaffung des Straßenstrichs!
  • Einbindung von Sexarbeiterinnen in alle Gesetze, die sie betreffen
  • Schutz vor Gewalt, Diskriminierung, Sexismus und Rassimus
  • Keine weitere Illegalisierung und Kriminalisierung von SexarbeiterInnen

 

http://www.lefoe.at

Spaziergang zum Internationalen Hurentag
Jun 2 @ 16:00

40 Jahre Internationaler Hurentag!

Heuer jährt sich der Internationale Hurentag zum 40sten Mal!

Doch fehlende Rechte und Diskriminierung von SexarbeiterInnen markieren immer noch die Situation!

Öffentliche Aktion am 2. Juni 2015, 17.00-19.00 Uhr, Urban-Loritz-Platz, Wien 8.

mit: Info-Café, DJ-Line, Flashmob und anderem mehr!

Mit dabei: die Plattform sexworker.at, PiA, die Grünen Frauen Wien, Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte, die KPÖ-Frauen sowie das Referat für feministische Politik und der Arbeitsbereich für homo*bi*trans*inter*queer* Angelegenheiten der ÖH Bundesvertretung!

Es freut uns auch ganz besonders, dass es noch vor unserer Aktion bereits um

16.00 Uhr einen Spaziergang der besonderen Art – von Petra Unger – in Wien gibt:

____________________________________________________

Spaziergang zum Internationalen Hurentag

Was ist der Internationale Hurentag?
Ist Sexarbeit eine Form von Arbeit oder sichtbarstes Zeichen von Frauenunterdrückung?
Wie lässt sich Sexarbeit von sexualisierter Gewalt und Frauenhandel abgrenzen?
Welche Rolle spielen religiöse und bürgerliche Vorstellungen von Sexualmoral im Umgang mit Sexarbeiterinnen?
Und vor allem: Was wollen die Sexarbeiterinnen selbst?

Diesen Fragen und der Geschichte der Sexarbeit in Wien wird auf einem Spaziergang durch die Wiener Innenstadt bis zum Spittelberg und einer Solidaritätsveranstaltung am Urban Loritz Platz nachgegangen.

Wann?
02.Juni 2015 um 16 Uhr

Wo?
Treffpunkt: Gegenüber des Hauptportals des Stephansdoms, 1010 Wien, Stephansplatz
Endpunkt: 1070, Urban Loritz Platz

Anmeldung unter: ewa.dziedzic@gruene.at
Der Spaziergang findet in Kooperation mit den Grünen Frauen Wiens und ist kostenfrei!
_______________________________________________________

 

Aktion zu 40 Jahre Internationaler Hurentag!
Jun 2 @ 17:00 – 19:00

40 Jahre Internationaler Hurentag!

Heuer jährt sich der Internationale Hurentag zum 40sten Mal!

Doch fehlende Rechte und Diskriminierung von SexarbeiterInnen markieren immer noch die Situation!

Öffentliche Aktion am 2. Juni 2015, 17.00-19.00 Uhr, Urban-Loritz-Platz, Wien 8.

mit: Info-Café, DJ-Line, Flashmob und anderem mehr!

Mit dabei: die Plattform sexworker.at, PiA, die Grünen Frauen Wien, Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte, die KPÖ-Frauen sowie das Referat für feministische Politik und der Arbeitsbereich für homo*bi*trans*inter*queer* Angelegenheiten der ÖH Bundesvertretung!

Es freut uns auch ganz besonders, dass es noch vor unserer Aktion bereits um

16.00 Uhr einen Spaziergang der besonderen Art – von Petra Unger – in Wien gibt:

____________________________________________________

Spaziergang zum Internationalen Hurentag

Was ist der Internationale Hurentag?
Ist Sexarbeit eine Form von Arbeit oder sichtbarstes Zeichen von Frauenunterdrückung?
Wie lässt sich Sexarbeit von sexualisierter Gewalt und Frauenhandel abgrenzen?
Welche Rolle spielen religiöse und bürgerliche Vorstellungen von Sexualmoral im Umgang mit Sexarbeiterinnen?
Und vor allem: Was wollen die Sexarbeiterinnen selbst?

Diesen Fragen und der Geschichte der Sexarbeit in Wien wird auf einem Spaziergang durch die Wiener Innenstadt bis zum Spittelberg und einer Solidaritätsveranstaltung am Urban Loritz Platz nachgegangen.

Wann?
02.Juni 2015 um 16 Uhr

Wo?
Treffpunkt: Gegenüber des Hauptportals des Stephansdoms, 1010 Wien, Stephansplatz
Endpunkt: 1070, Urban Loritz Platz

Anmeldung unter: ewa.dziedzic@gruene.at
Der Spaziergang findet in Kooperation mit den Grünen Frauen Wiens und ist kostenfrei!
_______________________________________________________

 

LEFÖ ist auch bei der

Feministischen Tischgesellschaft der Plattform 20.000 Frauen

 

Am: Samstag, 30. Mai 2015: 13.00 – 17.00 Uhr

In dieser Zeit verwandelt sich die Innere Mariahilfer Straße in eine feministische Begegnungszone (Ausgang U3, Zieglergasse).

 

Vorbei kommen, sich informieren, mit uns plaudern, diskutieren, gut haben!

Stammtischgespräche: 40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien
Jun 2 @ 20:30

Stammtischgespräche
40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien

Das Amerlinghaus ist eines der ersten in Wien besetzten Häuser und die am längsten bestehende Struktur, die aus der Besetzerinnenbewegung hervorgegangen ist.
Im Rahmen eines kurzen Überblicks über die Wiener Besetzungsgeschichte diskutieren wir die aus 40 Jahren verbliebenen Projekte und ihre Strukturen im Spiegel der Zeit und der Kämpfe in denen sie entstanden sind.

Diskussion und Vortrag in Wort und Bild des Archivs der Wiener Punkbewegung.

ab 20.30

Stammtisch, jeden Di ab 20 Uhr
Pankahyttn, Halle
Johnstr.45, 1150 Wien

Jun
3
Mi
Bettellobby. Rechtshilfe im öffentlichen Raum
Jun 3 @ 16:00

Mi 3. Juni 16:00

Bettellobby

Rechtshilfe im öffentlichen Raum

Die BettelLobbyWien verteidigt das Grundrecht auf Betteln und setzt sich seit 2008 für einen respektvollen Umgang mit bettelnden Menschen ein. Seit Herbst 2013 bietet sie im Amerlinghaus monatliche Rechtshilfe für BettlerInnen, UnterstützerInnen und PassantInnen an und hat zahlreiche Verwaltungsstrafen beeinsprucht und den Großteil der bereits abgeschlossenen Verfahren gewonnen.

Welches Betteln ist in Wien erlaubt? Darf bettelnden Menschen erbetteltes Geld abgenommen werden? Steckt hinter den Betroffenen wirklich eine Mafia? Darf die Polizei PassantInnen wegschicken, die eine Amtshandlung beobachten? Was können PassantInnen tun, wenn BettlerInnen ihnen eine Strafverfügung zeigen?

Alle die solche oder ähnliche Fragen interessieren, laden wir herzlich zur Rechthilfe im öffentlichen Raum auf der Mariahilferstraße (Omufuma Denkmal) ein.

http://www.bettellobby.at/

exil-veranstaltungen zu 40 jahre amerlinghaus
Jun 3 @ 18:30

mittwoch 3. juni 18 uhr 30

exil-veranstaltungen zu 40 jahre amerlinghaus

treffpunkt ceija-stojka-platz
1070 wien, lerchenfelder straße 111, vor der altlerchenfelder kirche

nach einer kurzen ansprache gemeinsamer spaziergang vom ceija-stojka-platz zum amerlinghaus danach

19 uhr 30 im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

nuna stojka und julya rabinowich lesen ausschnitte aus der lebensgeschichte ceija stojkas aus „auschwitz ist mein mantel“ (ceija stojka, edition exil 2008)

musik: amenza ketane (romamusik der lowara mit hojda stojka, family and friends)

moderation: christa stippinger

mehr als 20 jahre lang von 1992 bis 2012 hat ceija stojka sehr eng mit dem verein exil im amerlinghaus zusammen gearbeitet. hier fand ihre erste ausstellung statt. seit 1992 hat der verein exil mit ceija stojka hier hunderte holocaust-education-workshops veranstaltet, die von mehr als 12 000 schülerInnen besucht wurden.

anschließend liest julya rabinowich aus eigenen texten wie ihrem debutroman „spaltkopf“ (edition exil 2008)

julya rabinowich, die heute eine der wichtigsten autorInnen der österreichischen literaturszene ist, hat ihre literarische karriere im amerlinghaus mit dem exil-literaturpreis 2003 und der publikation ihres debutromans „spaltkopf“ (2008 erstmals in der edition exil erschienen, danach bei deuticke) begonnen. für „spaltkopf“ erhielt sie den rauriser literaturpreis 2009, ihm sollten noch viele weitere folgen.

eine veranstaltung von verein exil und edition exil

http://www.zentrumexil.at

Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Jun 3 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Jun
8
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Jun 8 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Jun
10
Mi
TTIP & CETA stoppen! Infoveranstaltung über negative Folgen des TTIP-Freihandelsabkommens
Jun 10 @ 19:00

Mi 10. Juni 19 h
TTIP & CETA stoppen!
Infoveranstaltung über negative Folgen des TTIP-Freihandelsabkommens
Veranstaltet von SeniorInnenAttac
Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8
Vortrag – Diskussion – Information
mit Mag.a Barbara Glattauer, DI Michael Torner (Attac)

Worum geht es bei TTIP, bei der Debatte um die größte
Freihandelszone der Welt?
TTIP, die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (Transatlantic Trade and Investment Partnership), wird seit Juli 2013 zwischen EU-Kommission und USA-Regierung weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit verhandelt. Das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zwischen der EU und Kanada liegt bereits als ausgehandelter Vertragstext vor.
Werden Konzerne gegen den Widerstand von Bevölkerung und Politik ihre Interessen noch besser durchsetzen können: z.B. bei Lebensmitteln (Gentechnik), Umweltstandards (Fracking), öffentlichen Dienstleistungen (Spitäler, Gas und Strom), Arbeitsrechten (Arbeitszeit)? Was können Bürgerinnen und Bürger tun, um dieses undemokratische Abkommen zu verhindern?

SeniorInnenAttac
Wir sind SeniorInnen, die sich mit vielen Themen und vor allem mit denen von Attac auseinandersetzen, weil es uns ein Anliegen ist, wie die Zukunft unserer Welt ausschauen wird. Wir diskutieren und bilden uns weiter, auch auf der Grundlage der verschiedenen Standpunkte und Positionspapiere von Attac. Wir sind mit anderen Gruppen vernetzt und nehmen an Aktionen und Protesten von Attac in Wien teil.

Wir lernen voneinander und von den anderen Gruppen, mit denen wir in Kontakt sind. Wir tauschen bei den Treffen unsere Standpunkte und Informationen zu den Themen Finanzkrise, Klimakatastrophe, Gefährdung der Demokratie, Ausverkauf öffentlichen Eigentums, Kahlschlag des Sozialstaates, etc. aus.
Themenschwerpunkte sind dabei unter anderem Geld, bedingungsloses Grundeinkommen, direkte Demokratie, gerechtere Umverteilung, Ernährungs-souveränität, etc.

Wir treffen einander einmal bis zweimal im Monat an einem Donnerstag. Die jeweiligen Termine können auch dem Terminkalender von Attac entnommen werden.
Wir freuen uns, wenn neue Mitglieder zu uns stoßen.
Erika Erika Parovsky, attack, Wiener Senior_innenZentrum
mail an: wsz@wuk.at

Wagenplatz Treibstoff Wagenbar
Jun 10 @ 20:00

Jeden Mittwoch!

Wagenplatz Treibstoff (Krieau)

http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.

Wir haben auch in der Zeitspanne der „RaumFrei?!“- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.

Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

treibstoff.wagenplatz.at

Jun
11
Do
“Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus. Biografie- und Erinnerungsarbeit
Jun 11 @ 14:30

Do 11. Juni 14:30
Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus
Biografie- und Erinnerungsarbeit
Aktives Zentrum im Amerlinghaus

Von der  Besetzung des Amerlinghauses im Jahr 1975 über die Anfänge des Kulturzentrum Spittelberg bis zum Aktiven Zentrum, wie es sich heute darstellt: mit Biografie- und Erinnerungsarbeit werden wir uns mit 40 Jahren Amerlinghaus auseinandersetzen. Mit einer Zeitachse laden wir div. Gruppen des Aktiven Zentrums sowie Interessierte aus dem Amerlinghaus ein, sich daran zu beteiligen. Folgende Fragestellungen sind interessant: Warum bin ich ins Amerlinghaus gekommen? Wir untersuchen die Gründe für den ersten Kontakt mit dem Kulturzentrum und interessieren uns für die persönlichen Eindrücke. Welche Chancen haben wir gesehen und was davon konnte verwirklicht werden?  Welche einschneidenden Veränderungen auf das Gemeinwesen gab es und wie haben sich diese ausgewirkt? Welchen Stellenwert hat das Aktive Zentrum heute für mich? Was wünschen wir uns für die Zukunft und welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?

Leitung: Christa Witz

www.amerlinghaus.at

Antirassistischer Filmabend & Diskussion. „Da.Sein“ und „How to stop a deportation”
Jun 11 @ 19:00

Do 11. Juni19 h
Antirassistischer Filmabend & Diskussion
Protest Productions Collective

zeigt im Kulturzentrum im Amelringhaus 7., Stiftg. 8:
„Da.Sein“ und „How to stop a deportation”

Das Protest Productions Collective verarbeitet die Erfahrungen mit dem hiesigen staatlichen Migrations- und Asylsystem und dem Ausschluss vom „normalen“ Leben, aber auch die Möglichkeiten widerständigen Handelns in mehreren Kurzfilmen.

Im Anschluss an die Filme gibt’s die Möglichkeit zur Diskussion zur aktuellen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie zu antirassistischem Handeln und Solidarität Geflüchteten und Migrant_innen.

-> „Da.Sein“
Doku 87. min
Dir.: Aylin Basaran, Hans-Georg Eberl

Der Dokumentarfilm „Da.Sein“ beschäftigt sich mit Geschichten von Menschen, die abgeschoben wurden. Gedreht wurde der Film 2013 in Togo, Nigeria, Oesterreich und Deutschland.
„Wir selbst sind seit langem aktiv in Kaempfen gegen Abschiebungen und verstehen unseren Film in diesem Kontext als solidarischen Beitrag.
Produziert haben wir u.a. in Kooperation mit der „Togoischen Vereinigung der Abgeschobenen“, die auch Teil des Netzwerks Afrique Europe Interact ist.

 

-> „How to stop a deportation – I ain’t getting on no plane!“
(15 Min.)

Flughafen Wien-Schwechat: ein Knotenpunkt für Fernwehgeplagte und globalisierte Geschäftsbeziehungen. Doch viele Menschen besteigen das Flugzeug unter Zwang – sie werden abgeschoben. Der Film zeigt „Sicherheitshinweise“ für jene, die eine Abschiebung verhindern und solidarisch eingreifen wollen: „Don’t fasten your seatbelt“, „Stand up and refuse to sit down“, „Talk to the captain“ lauten einige der Empfehlungen.
Ein Film, der zum Widerstand anstiften soll, ein Film mit praktischen Beispielen, was du selbst tun kannst, um eine Abschiebung in einem Flugzeug zu verhindern. Solidarität geht sehr einfach, du musst keinE SuperheldIn sein!

 

siehe auch: http://www.wienwoche.org/de/225/da.sein

http://www.wienwoche.org/de/178/aylin_basaran,_hans-georg_eberl

Jun
12
Fr
Wagenplatz Treibstoff Kundgebung
Jun 12 @ 9:00

Kundgebung
Wagengruppe Treibstoff bleibt!

Kundegebung: Fr 12. Juni 9:00 vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92

Geburtstagsfeier 12.- 13. Juni – Programm auf treibstoff.wagenplatz.at

Seit 1. Oktober stehen wir, die Wagengruppe Treibstoff, nun auf einem Grundstück des Trabrennvereins hinter der Trabrennbahn in der Krieau und beleben eine sonst schiache Schotterfläche am Prater. Uns wurde schon ab Anfang März mit der Räumung gedroht und zur Sicherheit ein Gerichtstermin fixiert, damit wir auch ganz sicher verschwinden ( und die Stadtregierung hätte wohl gern, dass wir uns im Zuge dessen gleich in Luft auflösen… )

Damit diese Vertreibung aus unserem derzeitigen Wohn- und Lebensraum nicht still und heimlich über die Bühne geht, rufen wir zum Gerichtstermin am 12. JUNI ab 09h zu einer Kundgebung vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92 auf!

Gleichzeitig wollen wir aber auch den Erfolg feiern, dass es trotz der vielen Räumungen und Umzüge noch immer den Wagenplatz Treibstoff gibt.
Deshalb wird es von 12.-13. Juni eine Geburtstagsfeier bei uns geben – das genaue Programm wird die nächsten Wochen noch auf treibstoff.wagenplatz.at veröffentlicht. So viel sei verraten: es wird Workshops, Konzerte, Essen und was zum Trinken geben. Auch sonst zahlt es sich aus, immer wieder ein Auge auf unsere Seite zu werfen, da wir trotz Gerichtstermin weiterhin räumungsbedroht sind.

 6 Jahre Gegenwind – die Frisur hält

treibstoffbedrohtdemo

6 Jahre Wagenplatz Treibstoff Fest
Jun 12 @ 12:00 – Jun 13 @ 23:45

Kundgebung
Wagengruppe Treibstoff bleibt!

Kundegebung: Fr 12. Juni 9:00 vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92

Geburtstagsfeier 12.- 13. Juni – Programm auf treibstoff.wagenplatz.at

Seit 1. Oktober stehen wir, die Wagengruppe Treibstoff, nun auf einem Grundstück des Trabrennvereins hinter der Trabrennbahn in der Krieau und beleben eine sonst schiache Schotterfläche am Prater. Uns wurde schon ab Anfang März mit der Räumung gedroht und zur Sicherheit ein Gerichtstermin fixiert, damit wir auch ganz sicher verschwinden ( und die Stadtregierung hätte wohl gern, dass wir uns im Zuge dessen gleich in Luft auflösen… )

Damit diese Vertreibung aus unserem derzeitigen Wohn- und Lebensraum nicht still und heimlich über die Bühne geht, rufen wir zum Gerichtstermin am 12. JUNI ab 09h zu einer Kundgebung vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92 auf!

Gleichzeitig wollen wir aber auch den Erfolg feiern, dass es trotz der vielen Räumungen und Umzüge noch immer den Wagenplatz Treibstoff gibt.
Deshalb wird es von 12.-13. Juni eine Geburtstagsfeier bei uns geben – das genaue Programm wird die nächsten Wochen noch auf treibstoff.wagenplatz.at veröffentlicht. So viel sei verraten: es wird Workshops, Konzerte, Essen und was zum Trinken geben. Auch sonst zahlt es sich aus, immer wieder ein Auge auf unsere Seite zu werfen, da wir trotz Gerichtstermin weiterhin räumungsbedroht sind.

 6 Jahre Gegenwind – die Frisur hält

treibstoffbedrohtdemo

Netzwerktag „Lasst uns gemeinsam einen Raum gestalten“
Jun 12 @ 14:00
Offene Deutschkurse. Unterstützen wir uns! Sprachen verbinden uns! @Votivpark
Jun 12 @ 15:00

Unterstützen wir uns! Sprachen verbinden uns!
Wann: 12.Juni 2015 ab 15.00 Uhr
Wo: Votivpark, Wien

Für das Recht auf Sprachen! For the right to languages!

Kollektive Wünsche, Träume, Forderungen… !

Für Deutschkurse für Alle!
Mehr Räume um Deutsch zu lernen!
Keine Wartelisten für Deutschkurse! Wir wollen nicht auf einer Warteliste bleiben.
Freie Kurse für alle Niveaus!
Gebt uns mehr Chancen Deutsch zu lernen: im Alltag, gemeinsam.
Wir wollen miteinander Deutsch lernen!
Deutsch mögen lernen statt Deutschzwang!
Sprachen verbinden uns! Unterstützen wir uns!

Informations- und Mobilisierungsmaterialien:

https://offenedeutschkurse.wordpress.com/2015/06/09/offene-deutschkurse-im-votivpark-aktionstag-am-12-juni-2015-ab-15-00-uhr/
https://www.facebook.com/events/1432719013716758/

IMPROductivos UNPRODUKTIV oder…
Jun 12 @ 17:00

Fr 12. Juni 17 h
IMPROductivos
UNPRODUKTIV oder…
UN Produktiv Kollektiv

Welche Menschen werden von der Gesellschaft als ‚unproduktiv‘ bezeichnet? Warum bleiben sie im Verborgenen, warum sind sie unsichtbar? Welchen Beitrag leisten diese Menschen für die Gesellschaft? Wie können wir die Produktivität der Unproduktiven sichtbar machen?

In einem sozialen Gefüge, welches das Leben in den Dienst der Produktivität und der Akkumulation von Kapital und Gütern stellt, welches von Macht und Kontrolle über andere Menschen bestimmt wird und in dem das Leben einiger weniger Menschen mehr wert ist als das vieler anderer, fragen wir IMPRODUCTIVOS uns:

Welche Räume bleiben uns, um das Leben zu erforschen und wie­der ins Zentrum unseres öko-bio-psycho-sozialen Systems zu rücken? Welches ist ein lebenswertes Leben? Unter welchen Voraussetzungen entsteht ein solches?

Eine öffentliche Performance über Produktivität / Unproduktivität, eine kollektive Reflexion ausgehend vom Körper und in ständiger Bewegung, ein ‚work in progress‘ der Gruppe IMPRODUCTIVOS, Colectivo Improspañol.

artkole_unproduktiv1206

watch out!

http://improspanol.webnode.es/    

Freie Frauen, wilde Mädchen! Denn wir wissen, was wir tun.
Jun 12 @ 19:00

Fr 12. Juni 19 h
FZ-Bar

9., Währingerstraße 59/Stiege 6 (Eingang zur Bar ist ums Eck in der Prechtlgasse/rote Türe läuten). Women only!
Freie Frauen, wilde Mädchen!
Denn wir wissen, was wir tun.
Zur Geschichte und Bedeutung feministischer Räume für eine eigenständige FrauenLesben-Organisierung

Das FrauenLesbenMädchenZentrum als Verein gründete sich 1978 als Teil der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung und zog drei Jahre später in das Gebäude Währinger Straße 59, Stiege 6. Das Gebäude Währinger Straße 59, eine ehemalige Schule, wurde 1981 mehrheitlich von Frauen besetzt und die Stiege 6 als eigenständiger Frauenort neben dem WUK geschaffen. Es gibt bis heute einen Präkeriumsvertrag.

Das FZ ist ein feministisches, lesbisches, öffentliches, politisches Zentrum in Selbstverwaltung von und für Frauen, Lesben und Mädchen. Das FZ als Freiraum ist für uns ein Ort, von dem aus wir eine andere Welt gestalten.

http://www.frauenlesbenzentrum-wien.at/

Jun
13
Sa
12Stunden Workshop für Multiplikator_Innen: „Unsere Waffen für den Frieden“
Jun 13 @ 10:00 – 14:00

artkole_unproduktiv1206

 

WORKSHOP-SPIELPÄDAGOGIK

Samstag 13. und Sontag 14. Juni (12 Stunde) WORKSHOP von Multiplikator_Innen. Mehrshprachiger Workshop.
Ein Workshop zur Weiterbildung von Multiplikator_innen der Methode des Projekts “Play’n Theatre (Jugar y Actuar)” (Spanien 2010-2015), ein Projekt der interkulturellen Bildung, dessen Ziel es ist, “zum besseren Zusammenleben der Menschen mittels der Selbstachtung, des Aufbaus von harmonischen lokalen Gemeinschaften und gewaltfreier Beziehungen beizutragen”.

LEARNING COMMON LANGUAGES // APRENDIENDO UNA COMUNICACIÓN COMÚN
Theater- und Kooperationsspiele ermöglichen die Ausbildung wesentlicher Kompetenzen der interkulturellen Bildung (Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung): Respekt vor dem Menschlichen, vor jedem Menschen, Empathie, gewaltfreie Kommunikation, Werte des Zusammenlebens und aktive Teilhabe an der Gemeinschaft.

Diese Workshop ist Teil des internationalen Austauschnetzes, das wir von ART KO LE 20 aufbauen: Wir laden Expert_innen aus Spanien ein, ihr Wissen mit uns zu teilen und gemeinsam mit den Teilnehmer_innen des Workshops eine Erfahrung des kollektiven Lernens zu schaffen.

Der Workshop ist offen für jede Person, die Multiplikatorin der Methode Play’n Theatre sein möchte: Akteure der formalen und nicht-formalen Bildung, soziale Kollektive, die in der interkulturellen Bildung arbeiten. Der Workshop ist mehrsprachig, um den Zugang und die Teilnahme jedes Menschen unabhängig von seiner Sprache zu ermöglichen.

Die Methode entspricht der Spielpädagogik und ist inklusive. Die Spielpädagogik geht davon aus, dass der Mensch durch Erfahrung lernt. Bei der erlebnisorientierten Methode nutzen wir den Körper und die Emotionen, um zu lernen, und nicht nur den Intellekt.

Wann? 13. Juni (10-14Uhr 15-19Uhr) -14. Juni (10-14Uhr) (12 Stunden)

Wo? VHS Pollycollege im 5.Bezirk (Johannagasse, 2)

Spende: Basisbeitrag 150 Euro (kostendeckend). Ermäßigter Beitrag 120 Euro* (NiedrigverdienerInnen).

Förderbeitrag 180 Euro (ermöglicht NiedrigverdienerInnen die Teilnahme)

Anmeldung bis 05.06.2015 unter: workshops.improspanol@artkole.net

**Wenn du ein nichtmonetäres oder teilmonetäres Angebot hast, schreib gern. Wir sind für einen Wertschätzungsdialog offen: workshops.improspanol@artkole.net

Workshop LeiterInnen von „Play’n Theater“:

María Diaz 

Abschluss in Kommunikation, mit Erfahrung in der Ausbildung von Schauspielern, nicht-formale Bildung und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

Technische Projekt und Bildung Play`n Theater (Spielen und Darstellen).

 

Nicolas Ost

Psychologie Absolvent, mit Erfahrung als Koordinator und Trainer der sozialen Intervention Projekte durch Theater, Spielpädagogik und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Koordinator und Trainer des Play`n Theater (Spielen und Darstellen).
Read more: http://improspanol.webnode.es/products/workshop-unsere-waffen-fur-den-frieden/

Aktion: Abschiebung? Zwangsräumung?
Jun 13 @ 14:00

Sa 13. Juni 14 h
Aktion
Wasserwelt, U3 Johnstraße
Abschiebung? Zwangsräumung?
Interaktiv im öffentlichen Wohnzimmer

Hast du Geld in der Tasche?
Hast du die richtigen Socken an?
Hast du die richtigen Papiere?
Hast du den richtigen Vertrag?

Wir bleiben alle!
Zwangsräumungen verhindern!

In Wien kommt es zu über 2500 Zwangsräumungen pro Jahr – im Schnitt werden also 7-mal pro Tag Menschen auf die Straße gesetzt. Das heißt, das Recht auf Eigentum wird mit Gewalt durchgesetzt, während das Bedürfnis nach Wohnraum mit Füßen getreten wird.

Diese Situation wollen wir nicht einfach hinnehmen, deshalb haben wir angefangen, uns gegen Delogierungen zu organisieren. Wir wollen die größtenteils im Versteckten ablaufende Praxis der Delogierungen an die Oberfläche holen, um praktische Solidarität und Widerstand möglich zu machen. Anknüpfungspunkte sehen wir also vor allem bei Fällen, wo sich Menschen ihre Wohnung nicht einfach wegnehmen lassen wollen, und sich über Unterstützung freuen. http://zwangsraeumungenverhindern.noblogs.org

zwangsraeumungenverhindern@riseup.net   0660 42 43 190

hier noch der flyer!

12Stunden Workshop für Multiplikator_Innen: „Unsere Waffen für den Frieden“
Jun 13 @ 15:00 – 19:00

artkole_unproduktiv1206

WORKSHOP-SPIELPÄDAGOGIK

Samstag 13. und Sontag 14. Juni (12 Stunde) WORKSHOP von Multiplikator_Innen. Mehrshprachiger Workshop.
Ein Workshop zur Weiterbildung von Multiplikator_innen der Methode des Projekts “Play’n Theatre (Jugar y Actuar)” (Spanien 2010-2015), ein Projekt der interkulturellen Bildung, dessen Ziel es ist, “zum besseren Zusammenleben der Menschen mittels der Selbstachtung, des Aufbaus von harmonischen lokalen Gemeinschaften und gewaltfreier Beziehungen beizutragen”.

LEARNING COMMON LANGUAGES // APRENDIENDO UNA COMUNICACIÓN COMÚN
Theater- und Kooperationsspiele ermöglichen die Ausbildung wesentlicher Kompetenzen der interkulturellen Bildung (Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung): Respekt vor dem Menschlichen, vor jedem Menschen, Empathie, gewaltfreie Kommunikation, Werte des Zusammenlebens und aktive Teilhabe an der Gemeinschaft.

Diese Workshop ist Teil des internationalen Austauschnetzes, das wir von ART KO LE 20 aufbauen: Wir laden Expert_innen aus Spanien ein, ihr Wissen mit uns zu teilen und gemeinsam mit den Teilnehmer_innen des Workshops eine Erfahrung des kollektiven Lernens zu schaffen.

Der Workshop ist offen für jede Person, die Multiplikatorin der Methode Play’n Theatre sein möchte: Akteure der formalen und nicht-formalen Bildung, soziale Kollektive, die in der interkulturellen Bildung arbeiten. Der Workshop ist mehrsprachig, um den Zugang und die Teilnahme jedes Menschen unabhängig von seiner Sprache zu ermöglichen.

Die Methode entspricht der Spielpädagogik und ist inklusive. Die Spielpädagogik geht davon aus, dass der Mensch durch Erfahrung lernt. Bei der erlebnisorientierten Methode nutzen wir den Körper und die Emotionen, um zu lernen, und nicht nur den Intellekt.

Wann? 13. Juni (10-14Uhr 15-19Uhr) -14. Juni (10-14Uhr) (12 Stunden)

Wo? VHS Pollycollege im 5.Bezirk (Johannagasse, 2)

Spende: Basisbeitrag 150 Euro (kostendeckend). Ermäßigter Beitrag 120 Euro* (NiedrigverdienerInnen).

Förderbeitrag 180 Euro (ermöglicht NiedrigverdienerInnen die Teilnahme)

Anmeldung bis 05.06.2015 unter: workshops.improspanol@artkole.net

**Wenn du ein nichtmonetäres oder teilmonetäres Angebot hast, schreib gern. Wir sind für einen Wertschätzungsdialog offen: workshops.improspanol@artkole.net

Workshop LeiterInnen von „Play’n Theater“:

María Diaz 

Abschluss in Kommunikation, mit Erfahrung in der Ausbildung von Schauspielern, nicht-formale Bildung und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

Technische Projekt und Bildung Play`n Theater (Spielen und Darstellen).

 

Nicolas Ost

Psychologie Absolvent, mit Erfahrung als Koordinator und Trainer der sozialen Intervention Projekte durch Theater, Spielpädagogik und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Koordinator und Trainer des Play`n Theater (Spielen und Darstellen).
Read more: http://improspanol.webnode.es/products/workshop-unsere-waffen-fur-den-frieden/

Picknick und Mehr! KAISERWIESE FÜR ALLE !
Jun 13 @ 16:00

Sa 13. Juni ab 16 h
Picknick und Mehr!
wo: Kaiserwiese

Nachdem die Kaiserwiese von August 2014 bis April/Mai 2015 acht Monate lang weder betretbar, noch kostenlos nutzbar war (bei Redaktionsschluss noch gesperrt!), laden wir Alle ! dazu ein, sich am 13.06.2015 dort einzufinden.

Wir wollen die Kaiserwiese, gemäß ihrer Widmung als öffentlicher Park-Raum, gemeinsam zu einem ausgedehnten Picknick und Mehr! nutzen.

KAISERWIESE FÜR ALLE !
kaiserwieseDer öffentliche Frei- und Erholungsraum Kaiserwiese ist in seiner Existenz bedroht!
Wir fordern den Erhalt der Kaiserwiese als kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Wiese!
Die Kaiserwiese am Eingang zum Prater wird zunehmend als Veranstaltungsort vermietet. Seit August 2014 eskaliert die Situation am Fuße des Riesenrades. Die Kaiserwiese ist durch die pausenlose Belegung mit Großveranstaltungen wie “Wiener Wiesn” und “Palazzo” und durch deren wochenlange Auf- und Abbauzeiten ganzjährig abgesperrt und nicht öffentlich nutzbar.

Die Kaiserwiese verkommt zu einem meterhoch eingezäunten Niemandsland!

Die Widmung der Kaiserwiese als Erholungs- und Parkfläche (Epk) wird seitens der Eigentümer (Stadt Wien / MA42) und der Mieter (Prater Wien GmbH) weder anerkannt noch respektiert. Durch das Übergreifen der Veranstaltungen auf Teile der Hauptallee und angrenzende Parkflächen wird auch hier der Erholungswert stark beeinträchtigt. Die Öffnung der Hauptallee für Busse, Taxi- und Lieferverkehr schafft Gefahrenpotential und Angsträume!

Unsere Forderungen:

  • Eine ganzjährig kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Kaiserwiese !
  • Erhaltung & Förderung ihres Erholungswertes !
  • Einhaltung des Flächenwidmungsplanes (Epk = Erholungsgebiet Parkanlage) !
  • Keine kommerziellen und mehrwöchigen Großveranstaltungen auf der Kaiserwiese !
  • Ein transparentes und nachhaltiges Nutzungskonzept für Veranstaltungen auf der Kaiserwiese!

Der Grüne Prater samt Hauptallee und der Volksprater mit dem Riesenrad sind Wahrzeichen der Stadt Wien. Die Weite der Kaiserwiese als deren Entree und Vordergrund des Riesenrades sind Teil eines Wienbildes, welches über schnöden kommerziellen Nutzen und kurzsichtiges Vergnügen hinausreicht. Die immense Qualität eines solchen Frei- und Grünraumes für alle Menschen darf der Stadt Wien nicht genommen werden!

BürgerInneninitiative Kaiserwiese Für Alle!
kaiserwiesefueralle@gmail.com
facebook-GRUPPE: Kaiserwiese Für Alle!
www.flickr.com/photos/kaiserwiesefueralle
+43 650 644 03 64

KLAUS TANZT
Jun 13 @ 20:00

Sa 13. Juni 20:00

KLAUS TANZT

KLAUS ist ein KünstlerInnen Kollektiv das sich mit Tanzkunst im öffentlichen Raum, wie Straßenbahn- und Bushaltestellen, Fußgängerzonen, Spielplätzen, Einkaufszentren, Ämter, Zebrastreifen, Parks, etc auseinandersetzt.

Öffentliche Räume sind Lebensräume, die für alle Menschen zugänglich sind und die allen gleichermaßen zur Mitgestaltung offen stehen.“ Dem entgegen ist eine Tendenz zu verstärkter Regulation öffentlicher Räume wahrnehmbar, welche vorsieht individuelle Gestaltungsspielräume einzuengen. Das Kollektiv KLAUS widmet sich auf tanzkünstlerische Weise der Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Bedingungen öffentlicher Räume innerhalb der Stadt Wien sowie deren Rückeroberung als aktiv-mitgestaltende Individuen

Mittels für PassantInnen unerwarteter Tanzinterventionen an öffentlichen Orten, wird kurzfristig ein Raum geschaffen, in dem gewohnte, ungeschriebene Verhaltens- und Bewegungsnormen in Frage gestellt werden. Von sozial konstruierten Normen abweichende Bewegungsformen treffen auf Menschen in Alltagssituationen und deren Alltags Bewegungsrepertoire. Neue Situationen entstehen.
Irritation – Inspiration? Ein Impuls zu spielerischer gedanklicher Auseinandersetzung mit sich selbst und im Bezug zum öffentlichen Raum.

KLAUS ermutigt zu einer Rückeroberung des eigenen Körpers – der ureigene private Raum – und des Körpers der Stadt, des öffentlichen Raumes als Ausdruck von Identität jedes Einzelnen, aber auch der erlebten Stadt

KLAUS: Anne Megier, Christa Stöffelbauer, Ella Necker, Gabi Seeleitner-Siffert, Julia Riederer, Valerie Kattenfeld, Sarah Schachner-Nedherer

www.klaustanzt.at

www.lyma.at

Jun
14
So
12Stunden Workshop für Multiplikator_Innen: „Unsere Waffen für den Frieden“
Jun 14 @ 10:00 – 14:00

artkole_unproduktiv1206

 

WORKSHOP-SPIELPÄDAGOGIK

Samstag 13. und Sontag 14. Juni (12 Stunde) WORKSHOP von Multiplikator_Innen. Mehrshprachiger Workshop.
Ein Workshop zur Weiterbildung von Multiplikator_innen der Methode des Projekts “Play’n Theatre (Jugar y Actuar)” (Spanien 2010-2015), ein Projekt der interkulturellen Bildung, dessen Ziel es ist, “zum besseren Zusammenleben der Menschen mittels der Selbstachtung, des Aufbaus von harmonischen lokalen Gemeinschaften und gewaltfreier Beziehungen beizutragen”.

LEARNING COMMON LANGUAGES // APRENDIENDO UNA COMUNICACIÓN COMÚN
Theater- und Kooperationsspiele ermöglichen die Ausbildung wesentlicher Kompetenzen der interkulturellen Bildung (Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung): Respekt vor dem Menschlichen, vor jedem Menschen, Empathie, gewaltfreie Kommunikation, Werte des Zusammenlebens und aktive Teilhabe an der Gemeinschaft.

Diese Workshop ist Teil des internationalen Austauschnetzes, das wir von ART KO LE 20 aufbauen: Wir laden Expert_innen aus Spanien ein, ihr Wissen mit uns zu teilen und gemeinsam mit den Teilnehmer_innen des Workshops eine Erfahrung des kollektiven Lernens zu schaffen.

Der Workshop ist offen für jede Person, die Multiplikatorin der Methode Play’n Theatre sein möchte: Akteure der formalen und nicht-formalen Bildung, soziale Kollektive, die in der interkulturellen Bildung arbeiten. Der Workshop ist mehrsprachig, um den Zugang und die Teilnahme jedes Menschen unabhängig von seiner Sprache zu ermöglichen.

Die Methode entspricht der Spielpädagogik und ist inklusive. Die Spielpädagogik geht davon aus, dass der Mensch durch Erfahrung lernt. Bei der erlebnisorientierten Methode nutzen wir den Körper und die Emotionen, um zu lernen, und nicht nur den Intellekt.

Wann? 13. Juni (10-14Uhr 15-19Uhr) -14. Juni (10-14Uhr) (12 Stunden)

Wo? VHS Pollycollege im 5.Bezirk (Johannagasse, 2)

Spende: Basisbeitrag 150 Euro (kostendeckend). Ermäßigter Beitrag 120 Euro* (NiedrigverdienerInnen).

Förderbeitrag 180 Euro (ermöglicht NiedrigverdienerInnen die Teilnahme)

Anmeldung bis 05.06.2015 unter: workshops.improspanol@artkole.net

**Wenn du ein nichtmonetäres oder teilmonetäres Angebot hast, schreib gern. Wir sind für einen Wertschätzungsdialog offen: workshops.improspanol@artkole.net

Workshop LeiterInnen von „Play’n Theater“:

María Diaz 

Abschluss in Kommunikation, mit Erfahrung in der Ausbildung von Schauspielern, nicht-formale Bildung und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

Technische Projekt und Bildung Play`n Theater (Spielen und Darstellen).

 

Nicolas Ost

Psychologie Absolvent, mit Erfahrung als Koordinator und Trainer der sozialen Intervention Projekte durch Theater, Spielpädagogik und Volksbildung.

Technische Ausbildung für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Koordinator und Trainer des Play`n Theater (Spielen und Darstellen).
Read more: http://improspanol.webnode.es/products/workshop-unsere-waffen-fur-den-frieden/

„IMPRO mit PICKNICK“
Jun 14 @ 17:00 – 20:00

So 14. Juni 17-20 h
„IMPRO mit PICKNICK“
im Prater/Jesuitenwiese
Improvisationen zum Thema „Raum“

im Grünen mit Picknick der 1. Offenen Impro-Trainingsgruppe.

Das Training ist für alle Interessierten mit oder ohne Vorkenntnisse offen.

Im ersten Teil werden wir Opener, Kennenlernspiele, Warm Up’s und Fun Games spielen.

Im zweiten Teil werden wir uns mit Formen des Physical theatre/comedy und Playback-Theaters beschäftigen.
Im Physical theatre/ comedy nach Andrew Morrish gehen wir unseren Möglichkeiten im körperlichen Ausdruck nach und was uns beim Spielen und beim Zuschauen interessiert und gefällt. (What did you enjoy?)

Im Playbacktheater werden unsere Alltagsgeschichten, persönliche Erfahrungen, Träume, Fantasien erzählt und von uns aus dem Stegreif szenisch umgesetzt und zurückgespielt (played back).

Leitung: Oliver Alexander Gross und Kurt Raubal

Treffpunkt: Jesuitenwiese, 1020 Wien beim Trinkbrunnen um 16:45.

 

Jun
15
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Jun 15 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Jun
16
Di
Vortrag/Diskussion: Das Bedingungslose Grundeinkommen im Zusammenhang mit Wachstumskritik
Jun 16 @ 18:30

Di 16. Juni 18:30
Vortrag & Diskussion
Das Bedingungslose Grundeinkommen im Zusammenhang mit Wachstumskritik
Mit Werner Rätz
[Attac Deutschland],
im Amerlinghaus, mit anschließender Diskussion

Es gibt vielfältige Verbindungen zwischen der Forderung nach einembedingungslosen Grundeinkommen und derjenigen nach einer ökologischen Schrumpfungswirtschaft. Die drei wichtigsten lauten:

  1. a) Nur wer weiß, woher Einkommen und materielle Sicherheit für ihn/sie selbst zukünftig kommen sollen, wird bereit sein, sich auf das Experiment einer Wirtschaftsschrumpfung einzulassen.
  1. b) Öffentliche Infrastruktur ist ökologisch effektiver als Marktlösungen; sie nimmt darüber hinaus positionellen Gütern ihren Reiz, ein Effekt, der durch materielle Gleichheit nochmals verstärkt wird.
  1. c) Umverteilung aus dem gesellschaftlichen Investitions- in den Konsumfonds reduziert die ökologisch schädlichen Wirkungen von Geld.

Ein Text des Referenten dazu findet sich unter: http://www.werner-raetz.de/fileadmin/user_upload/Autor/postwachstum/Wachstumsktitik_und_Grundeinkommen.pdf

Ihnen soll in der Veranstaltung nachgegangen werden.

Runder Tisch bedingungsloses Grundeinkommen

SELBSTVERSTÄNDNIS
Der „Runder Tisch – Grundeinkommen“ (RTG) dient der Vernetzung unterschiedlicher Vereine, Initiativen und Personen, die sich für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) einsetzen.
Der Zusammenschluss RTG setzt sich für die Einführung des BGE in Österreich, in der EU und grundsätzlich auch weltweit ein. Die Grundvoraussetzung, auf der dieser Zusammenschluss beruht, ist die Anerkennung von vier Kriterien (Definitionen in deutsch-sprachigen Ländern abgestimmt) für ein BGE:
– bedingungslos – allgemein – personenbezogen –
– existenz- und teilhabesichernd

Das BGE ersetzt nicht die Sozialleistungen in den Bereichen öffentlicher Infrastruktur (Verkehr, Wasser, Energie, Wohnen etc.) und Daseinsvorsorge (Bildung, Gesundheit, Betreuung etc.).

Steigende Ungleichheit der Einkommen und Vermögen führt zur Gefährdung des sozialen Zusammenhalts in einer Gesellschaft.

Daher ist das BGE durch seine verteilende Wirkung besonders dazu geeignet, ein menschenwürdiges Leben zu sichern und Armut wirkungsvoll zu bekämpfen.

Wir sehen das BGE als Gemeingut an, auf das Rechtsanspruch besteht.

Durch Trennung von Existenzsicherung und Erwerbsarbeit, werden in Zeiten der Erwerbsarbeitslosigkeit und prekärer Arbeit Existenzängste genommen.

Das BGE bietet die finanzielle Grundlage dafür, in Freiheit tätig sein zu können. Es ermöglicht allen Menschen Teilhabe und Mitwirkung an der Gesellschaft.

Das BGE ist ein Baustein im Transformationsprozess mit dem Ziel, ein „Gutes Leben für Alle“ (auch für kommende Generationen) zu schaffen.

In der Frage der Umsetzung und Finanzierung gibt es bei den einzelnen Gruppen beim RTG unterschiedliche Varianten. Allen geht es aber um gelebte Menschenwürde: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren (Art.1) Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft Recht auf soziale Sicherheit (Art.22) (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948)

Das führt zu selbstbestimmten Lebensentwürfen und Neuverteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Arbeit ohne Kontrollen und Zwang.

Runder Tisch – Grundeinkommen
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
www.grundeinkommen.at, www.pro-grundeinkommen.at

Jun
17
Mi
Filmclub Afrika im Amerlinghaus. La Pirogue
Jun 17 @ 19:30

Mi 17. Juni 19:30
Filmclub Afrika im Amerlinghaus
Filmscreening
La Pirogue
Regie: Moussa Touré
Senegal 2012
Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8

„Im Senegal hat sich eigentlich aus jeder Familie jemand mit einem Boot auf den Weg gemacht, um sein Glück in Europa zu suchen“, sagt der Regisseur Moussa Touré über die Entstehung seines Films. „La Pirogue“ erzählt von dem Fischer Baye Laye, der sich widerwillig als Kapitän anheuern lässt, um eine Gruppe über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln zu bringen. In einem schlichten Motorboot, das eigentlich für den Fischfang in Küstengewässern gebaut ist, mit einem Minimum an Ausrüstung und Know-how. An Bord befinden sich dreißig Männer unterschiedlicher Herkunft, die sich kaum verständigen können, darunter auch der Schlepper Lansana und Baye Layes jüngerer Bruder Abou. Sie alle haben teuer bezahlt für die Überfahrt. Sie alle haben Pläne, träumen von Karrieren als Fußballer und Musiker oder einfach nur davon, auf einer spanischen Gemüseplantage ein vernünftiges Auskommen zu finden. Und sie haben Angst. Aber nur Baye Laye kann sich vorstellen, was wirklich auf die Piroge zukommt. …

Zehntausende Menschen sind in den letzten Jahren bereits im Mittelmeer ertrunken, trotzdem setzt die EU-Migrationspolitik weiterhin auf Abschottung und Abschreckung. Neue Grenzanlagen, Überwachungstechniken und aufgerüstete Operationen zwingen Menschen zu noch risikoreicheren Routen. Die Nöte, Anliegen und Wünsche der Menschen, die sich unter Lebensgefahr trotzdem auf die Reise nach Europa machen, bleibt ausgeblendet und unsichtbar.

Der Film „La Pirogue“ von Moussa Touré entfaltet auf kleinstem Raum ein großes Drama: Das von Millionen Menschen, die in unserer Welt ungleich verteilter Güter um Lebenschancen kämpfen.

Mit anschließender Diskussion

Jun
18
Do
Aktionstage: Besetzt – Zeitreise und MITMACHAKTION
Jun 18 @ 10:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni ab 10:00

Besetzt – Zeitreise und MITMACHAKTION
Aktives Zentrum im
 Amerlinghaus

Das Amerlinghaus feiert im Juni 2015 sein 40-jähriges Bestehen seit der Besetzung von KünstlerInnen und AktivistInnen im Jahr 1975. Aus diesem Anlass laden wir euch ein, eure persönlichen Erfahrungen und Eindrücke (gern auch Fotos, Zeitungsartikel etc.) auf unserer Zeitleiste mitzugestalten! Was uns besonders interessiert:

Wann und warum seid ihr ins Amerlinghaus gekommen?
Was sind eure persönlichen Erfahrungen mit dem Haus?
Was gefällt euch besonders?
Was sind eure Anliegen und Forderungen für die Zukunft des Amerlinghauses?

Vom 18.06. – 20.06 2015 könnt ihr euch aktiv bei der Erinnerungsarbeit „40 Jahre Amerlinghaus“ einbringen!

Wir freuen uns auf kreative Beiträge und rege Beteiligung!

 

Aktionstage: Lesungen & Musik
Jun 18 @ 11:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 11:00
Lesungen & Musik
lesung seher çakir

Anlässlich der 40-Jahre-Jubiläumsfeiern des Amerlinghauses nehmen die Kursteilnehmerinnen der Vereinigung für Frauenintegration mit Freude an der vom Verein Exil organisierten Lesung teil. Seher Çakir, eine mehrfach ausgezeichnete Lyrikerin und Erzählerin türkischer Herkunft, die in Österreich lebt und arbeitet, wird dabei einen Ausschnitt aus ihrem Buch „ich bin das festland“ (2012) lesen und mit dem Publikum diskutieren. Die Lesung ist offen für alle – falls Sie Interesse haben, sind Sie herzlich willkommen.

musik: mansur bildik (sazverein wien)

sowie mit lesungs-beiträgen und kalligrafien von flüchtlingen aus verschiedenen kontinenten und ländern aus den deutschkursen, die im amerlinghaus im rahmen eines projektes des vereins ute bock stattfinden.
leitung: regine kappeler

dazu musikalische beiträge von Drum Bock
moderation: christa stippinger
eine veranstaltung von verein exil und edition exil in kooperation mit vfi (vereinigung für frauenintegration amerlinghaus), und dem verein ute bock

Aktionstage: Offener Sazworkshop
Jun 18 @ 14:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni ab 14:00
Offener Sazworkshop
mit Mansur Bildik

Mansur Bildik wurde als Sohn eines bekannten Volks-Saz-Spielers in der Region in Tunceli geboren. Seit seiner Kindheit spielt er selbst Saz, die kurdisch-türkische Langhals-Laute, und unterrichtet seit 1984 in Wien. Sein Ziel war und ist, die türkische Musik und das ganz besondere Saiteninstrument, die Saz, im Zentrum von Europa bekanntzumachen.

Mansur Bildik vereinigt musikalische Kompetenz mit langjähriger pädagogischer Erfahrung sowie tiefgehenden Kenntnissen sowohl orientalischer wie okzidentaler Musik.

Aktionstage: Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Jun 18 @ 14:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Krieg den Hütten – Paläste für alle
Malt mit uns Transpis – sonst gibt’s Krawalle!

Do 18. Juni ab 14:00
Workshop für situationselastische Spruchbänder
mit Eva Geber

Stoff und Farben sind da, Lust & Fantasie bringt Ihr mit.
Die Ausbeute wird die Bäume, Fassade, Umgebung, … schmücken.

Mit wuchernden Fortsetzungen am Fr 19. & Sa 20. Juni im Begegnungsraum im Hof

Kindergruppe im Amerlinghaus
Ausstellung mit einer kleinen Dokumentation der Geschichte der Kindergruppe
Historischer Film über die Anfangsjahre der Kigru

Do 13:00
offenes Picknick mit Eltern und Kindern und Ehemaligen

Aktionstage: Improvisations – Biografie – Theaterspiele
Jun 18 @ 14:30

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 14:30
Improvisations – Biografie – Theaterspiele

eine spannende Reise zu sich und anderen
Aktives Zentrum (1. Stock)
mit Mara Herrnstadt

Beim improvisierenden Spielen wird Kreativität freigesetzt und das Unbewusste ist als Freund willkommen. Durch die Selbstwahrnehmung der eigenen Biografie wird spontan und lustvoll der Zauber der Erinnerungen erlebt.

Aktionstage: Antirassistische Kurzfilme des „Protest Productions Collective“
Jun 18 @ 17:30

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 17:30
Antirassistische Kurzfilme des „Protest Productions Collective“
„The Dinner“
(15 Min.):
Am Beginn von „The Dinner“ steht eine Verabredung zum Abendessen zu zweit. Alles läuft gut – wäre da nicht die Polizei und ihre „Erkenntnisse“ aus stundenlangem Telefonabhören. Und schon wird ein banaler Lebensmitteleinkauf zur Lieferung heißer Ware …

„How to stop a deportation – I ain’t getting on no plane!“ (15 Min.)
Flughafen Wien-Schwechat: ein Knotenpunkt für Fernwehgeplagte und globalisierte Geschäftsbeziehungen. Doch viele Menschen besteigen das Flugzeug unter Zwang – sie werden abgeschoben. Der Film zeigt „Sicherheitshinweise“ für jene, die eine Abschiebung verhindern und solidarisch eingreifen wollen: „Don’t fasten your seatbelt“, „Stand up and refuse to sit down“, „Talk to the captain“ lauten einige der Empfehlungen.
Ein Film, der zum Widerstand anstiften soll, ein Film mit praktischen Beispielen, was du selbst tun kannst, um eine Abschiebung in einem Flugzeug zu verhindern. Solidarität geht sehr einfach, du musst keinE SuperheldIn sein!
Im Anschluss an die beiden Kurzfilme gibt es die Möglichkeit zur Diskussion der aktuellen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie zu antirassistischem Handeln und Solidarität mit Geflüchteten und Migrant_innen.

Aktionstage: 70 Jahre Kriegsende / 60 Jahre Neutralität / 20 Jahre EU-Beitritt Ist Österreichs Neutralität noch zeitgemäß?
Jun 18 @ 19:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 19:00
70 Jahre Kriegsende / 60 Jahre Neutralität / 20 Jahre EU-Beitritt
Ist Österreichs Neutralität noch zeitgemäß?

Vorstellung der neuen Broschüre „Kriegstreiber am Werk“
100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges – 70 Jahre nach dem Ende von faschistischer Diktatur und Zweitem Weltkrieg – 60 Jahre nach der Entscheidung Österreichs für die immerwährende Neutralität als Folge der Erfahrung aus zwei verheerenden Weltkriegen und des Willens der österreichischen Bevölkerung, nicht mehr mitzumarschieren, nicht mehr für fremde Großmachtinteressen in den Krieg gezwungen zu werden – 20 Jahre nach dem Beitritt Österreichs zur EU, zum großen „Friedensprojekt“ finden rund um die Welt offene und verdeckte Kriege statt und sind auch mitten in Europa Kriegstreiber am Werk.
Was sind die Ursachen dafür? Wer hat den Nutzen? Was macht das neutrale Österreich? Was können wir tun? Das wollen wir an diesem Abend diskutieren und überlegen, welche Handlungsaktivitäten wir gemeinsam angehen wollen.
Die neue Broschüre der „GewerkschafterInnen gegen Atomenergie und Krieg“ und des „Österreichischen Solidaritätskomitees“ zeigt auf, dass die Kriegspropaganda und die Kriege im „Friedens- und Menschenrechtsgewand“ nur im Interesse einiger weniger sind.

Anhand einer Fülle von Fakten und Zitaten, die in dieser Dichte kaum sonst wo zusammengestellt sind, zeigt die Broschüre die Interessen und Pläne der Kriegstreiber auf. Sie bietet eine Menge an Material für Argumentation und Diskussion. Die Broschüre ermutigt zusammen zu finden und gemeinsam gegen die Kriegstreiber und für die Neutralität Österreichs aufzutreten.
Für ein neutrales, unabhängiges und demokratisches Österreich! Ja zur Neutralität – Nein zu Kriegshetze und Kriegsteilnahme

GewerkschafterInnen gegen Atomenergie und Krieg
ggae@gmx.at   www.atomgegner.at

Aktionstage: BESETZT! Geschichte der Fabriksbesetzung
Jun 18 @ 19:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 19:00
BESETZT!
Geschichte der Fabriksbesetzung

In Spanien 1936, Frankreich 1968, Chile 1973 und in Polen 1980 haben Lohnabhängige die Kontrolle über die Arbeits- stätten übernommen.
Die Ketten müssen dort zerschlagen werden, wo sie geschmiedet werden, wie Rosa Luxemburg sagte. Die Lohnab¬hängigen, die durch ihre Arbeit allen Wohlstand produzieren, sitzen tatsächlich an den Hebeln der Macht.
Militante Arbeitskämpfe sind die Voraussetzung für eineradikale Umgestaltung der Gesellschaft, für eine Revolution.
Die Veranstaltung findet im Kultur- und Kommunikations-zentrum Amerlinhaus statt. Es wurde 1975 besetzt und ist seit 40 Jahren, trotz aller Widerstände, ein selbstverwalteter Raum für zig progressive Gruppen und Initiativen.

Verein zur Förderung antikapitalistischer Aktivitäten

Aktionstage: Pallawatsch Klezmer, Tanz und jiddische Lieder
Jun 18 @ 20:30

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Do 18. Juni 20:30
Pallawatsch
Klezmer, Tanz und jiddische Lieder

Tanzbares zwischen Tradition und Interpretation…
…mit Wurzeln und neuen Blüten

Unser Repertoire orientiert sich am traditionellen osteuropäischen Klezmer, wir widmen uns bevorzugt eher unbekannteren jiddischen Liedern und Instrumentalstücken. Die sehr bewegenden und direkten Texte der Lieder, die mitreißenden Tänze (die auch erklärt, gezeigt und getanzt werden können), die wunderschönen und manchmal auch ungewöhnlich schrägen Melodien, die Freiheit zur Interpretation und zum Gefühlsausdruck faszinieren uns ebenso wie verschiedene musikalische Einflüsse aus Osteuropa und dem orientalischen Raum.
Pallawatsch sind: Eva Pankratz: Kontrabass, Gitarre, Tanzanleitungen, (Schul-)Projekte, Martin Mixan: Klarinetten, Kontrabass, Geige, Saxophone, Mandoline; Günther Schöller/Simone Beer: Akkordeon; Peter M. Baumgarten: Trompete; Miriam Papst: Gesang         www.pallawatsch.net

Jun
19
Fr
Aktionstage: Pflanzenaktion. Vereinigung für Frauenintegration
Jun 19 @ 11:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19.Juni 11:00
Pflanzenaktion
Vereinigung für Frauenintegration

Die Vereinigung für Frauenintegration schafft die Möglichkeit, dass sich Frauen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen mit dem Thema Sprache beschäftigen. Es ist wichtig zu betonen, dass es dabei nicht nur um den Erwerb der deutschen Sprache geht. Vielmehr soll auch das Miteinander der Frauen gestärkt und unterstützt werden.
Durch unser Deutschkursagebot entwickeln die Frauen eine gewisse sprachliche Sensibilität. Da auch die Muttersprachen der Kursteilnehmerinnen systematisch in den Unterricht einbezogen werden, verhilft diese Vorgehensweise der Aufwertung ihrer sprachlichen Ressourcen und leistet einen Beitrag zur Förderung von Mehrsprachigkeit.
In einer Ausstellung wollen wir daher die Ergebnisse unseres Projektes, bei dem typische Heilkräuter zur alltäglichen Anwendung gepflanzt werden, präsentieren. Bei seiner Durchführung war es uns besonders wichtig, auf die Lebenserfahrung, die „Expertise“ der Frauen und ihr kulturelles Vorwissen, zurückzugreifen. Gerade deswegen ging dem Projekt ein interessanter Prozess voraus, in dem die Kursteilnehmerinnen und die Kursleiterinnen diese für Frauen wichtigen Kräuter gemeinsam auswählten, sie mehrsprachig beschrifteten, ihre Wirkung recherchierten und die gewonnenen Informationen festhielten.         www.frauenintegration.at

Aktionstage: Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Jun 19 @ 14:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Krieg den Hütten – Paläste für alle
Malt mit uns Transpis – sonst gibt’s Krawalle!

Do 18. Juni ab 14:00
Workshop für situationselastische Spruchbänder
mit Eva Geber

Stoff und Farben sind da, Lust & Fantasie bringt Ihr mit.
Die Ausbeute wird die Bäume, Fassade, Umgebung, … schmücken.

Mit wuchernden Fortsetzungen am Fr 19. & Sa 20. Juni im Begegnungsraum im Hof

Kindergruppe im Amerlinghaus
Ausstellung mit einer kleinen Dokumentation der Geschichte der Kindergruppe
Historischer Film über die Anfangsjahre der Kigru

Do 13:00
offenes Picknick mit Eltern und Kindern und Ehemaligen

Aktionstage: „Care“-Workshop ARBEIT AM LEBEN! One solution – Care Revolution?
Jun 19 @ 15:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19 .Juni 15:00
„Care“-Workshop
ARBEIT
AMLEBEN! One solution – Care Revolution?
Care- und Reproduktionsarbeiten stehen im Zuge der anhaltenden Krise verstärkt unter Druck. Kämpfe um die Organisation dieser zentralen Tätigkeiten des Lebens brechen in den letzten Jahren vermehrt auf. In diesem Workshop wird es darum gehen, gemeinsam zu erarbeiten, was Care eigentlich ist, wo uns diese häufig unsichtbare Seite von Arbeit in unserem Alltag beschäftigt und wie sie organisiert ist. Ziel ist es erste Ansatzpunkte und Alternativen linker Praxis und Intervention zu finden: Welche Beispiele kennen wir aus unserem Alltag, wo Care jenseits von Staat und Kapital organisiert wird? Wie können wir selbst aktiv werden?

Ein Workshop der Care Initiative Amerlinghaus

Aktionstage: Rotes Gedenken: Hasenjagd in Hadersdorf
Jun 19 @ 17:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19. Juni 17:00
Rotes Gedenken:
Hasenjagd in Hadersdorf
Niemals vergessen! Nie wieder Faschismus!

Seit Jahren fordert eine Gruppe von Antifaschist_innen eine Gedenkstätte für 61 politische Gefangene, die in den letzten Kriegstagen beim Friedhof in Hadersdorf am Kamp von SS-Männern unter Beteiligung von Hadersdorfer Bürger_innen erschossen worden sind. Das vorläufige Ergebnis war 2009 eine Tafel beim abgelegenen Friedhofseingang, und nicht im Ortszentrum – auf der aber das Wort „politische“ im Text gestrichen worden war. Eine kleine Gruppe von Antifaschist_innen korrigierte im November 2014 diese Tafel, worauf der Bürgermeister allerdings die Korrekturen wieder entfernen ließ. Der Kampf gegen das Verschweigen und Unsichtbarmachen geht also weiter…
Rudi Burda erklärt, was sich 1945 in Hadersdorf ereignet hat, mit musikalischer Unterstütztung des FÖJ-Chors, der u.a. das „Hadersdorf-Lied“ von Rudi Burda singen wird.

Aktionstage. Workshop zum Thema Ressource Raum: *“Wir wollen Raum“*
Jun 19 @ 18:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19. Juni 18:00
Workshop zum Thema Ressource Raum:
*“Wir wollen Raum“*

Welche Räume brauchen wir? Welche Räume haben wir?
Gruppen, Projekte und Initiativen brauchen Raum, um ihre Anliegen zu verfolgen und mit anderen zu teilen, Treffen abzuhalten, Workshops zu veranstalten… Einen physischen Raum zur Verfügung zu haben ist nicht nur eine Notwendigkeit sondern gleichzeitig ein stärkendes Moment.
Der Bedarf und die Möglichkeiten sind von Raum zu Raum und von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Manche haben mehr Raum als sie nutzen (können), andere zu wenig – ein geteiltes Wissen darüber ist manchmal nicht vorhanden. Nicht nur Räume zur Verfügung zu haben, sondern auch Räume zu erhalten stellt die Beteiligten vor Herausforderungen. Diese Herausforderungen betreffen zum einen externe Faktoren (Finanzierung, Realitäten des Immoblienmarkts, Nachbar*innen…) zum anderen interne Faktoren (zeitliche Ressourcen der Beteiligten, Organisationsstruktur…).
Innerhalb des Workshops wollen wir Bedarf und Möglichkeiten unterschiedlicher Räume und Gruppen sichtbar machen und Herausforderungen und Potenziale gemeinsam diskutieren. Damit soll die Basis für bessere Vernetzung und Zusammenarbeit geschaffen und ein Ressourcenpool erstellt werden.

IG Kultur Wien   www.igkulturwien.net

Aktionstage. Film, Lesungen und Performances: „Raum“
Jun 19 @ 20:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19. Juni 20:00
Film, Lesungen und Performances: „Raum“

A Room of One’s Own

.) performance der grillhendl-rotation-crew – „thema raum“
.) lesung ilse kilic und fritz widhalm „ergänzen sie die einrichting ihrer wohnung mit einem schriftsteller oder einer schriftstellerin“
.) ausschnitte aus dem film von

si.si klocker: „DIE FRAU, DIE ARBEIT, DIE KUNST und das GELD.“
.) lesung magdalena knapp menzel „lasst uns das feiern“

organisiert vom
fröhlichen wohnzimmer

Aktionstage: Cinema Politica Mietrebellen – Rent Rebels
Jun 19 @ 22:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Freitag 19. Juni 22:00
Cinema Politica
Mietrebellen – Rent Rebels

Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt
(Rent Rebels – Resistance Against The Sell-Out Of The City)

Ein Dokumentarfilm von
Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers
D 2014 | 78 min. | OmeU

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch einmal auf die Straße protestieren gehen muss aus Sorge, wo ich wohnen werde.“(Eine protestierende Seniorin auf einer Demonstration am Kottbusser Tor)
In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter_innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner_innen um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Möglicherweise in Anwesenheit der Filmemacher_innen.

http://mietrebellen.de/post/102293778284/mietrebellen

www.cinemapolitica.org

Jun
20
Sa
Aktionstage. Brunch. Besetzt! – 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus – Was? Wozu? Woher? Wohin?
Jun 20 @ 11:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Samstag 20. Juni 11:00
Brunch
Besetzt! – 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus –
Was? Wozu? Woher? Wohin?

Diskussion- und Austausch
mit ehemaligen und gegenwärtigen Mitarbeiter_innen des Kulturzentrum im Amerlinghaus, Gruppenvertreter_innen, alten und jungen Aktivist_innen

Das Kultur- und Kommunikationszentrum im Amerlinghaus ist die am längsten bestehende Struktur, die aus der Wiener Besetzer_innenbewegung hervorgegangen ist.
Seit 40 Jahren eröffnet das Kulturzentrum im Amerlinghaus inkludierende Räume der sozialen und kulturellen Partizipation und Selbstbestimmung, in denen Diskurse der Solidarität, der Ent-Grenzungen und des kritischen Denkens gepflegt und eindeutig besetzte Bereiche wie „Kultur“, Politik“ und „Soziales“ in vielfältigen Aktivitäten aufgebrochen und mit weniger ausgrenzenden Bedeutungen gefüllt werden.
Als generationen-, kulturen- und szenenübergreifendes Projekt treffen einander Menschen aller Altersgruppen, Migrant_innen, Künster_innen, politisch Aktive ebenso wie Obdach- und Erwerbsarbeitslose. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Diese Struktur ermöglicht Austausch und Diskussion, baut Berührungsängste ab und bringt neue Impulse, verhindert Vereinzelung und wirkt in hohem Maße inklusiv – möglicherweise gegenwärtig sogar mehr noch als damals, indem das kleine aufmüpfige Zentrum – längst selbst als „ungeliebte Mieterin“ am schicken, gentrifizierten und durchkommerzialisierten Spittelberg von Verdrängung bedroht – hartnäckig zur Sichtbarkeit, zur Präsenz und zur Inklusion von Menschen beiträgt, die von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen betroffen sind, die sie zunehmend in Armut, soziale Unsicherheit, Marginalisierung und Unsichtbarkeit drängen.
Es ist skandalös und anstrengend, dass jedes Jahr aufs neue Protestmaßnahmen nötig sind, um von der Gemeinde eine Unterstützung zumindest zur Deckung der Grundkosten zu erhalten. Doch für den Moment gilt: dass das Kulturzentrum immer noch existiert, ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen und solidarischer Kämpfe! Und tendentiell meinen wir, dass das Zentrum im Amerlinghaus nicht nur wegen seiner Geschichte, sondern auch wegen seiner gegenwärtigen Position als transkulturelles, offenes und kritisches Zentrum Teil der emanzipatorischen Kultur in Wien bleiben muss!

Allerdings müssen wir auch darüber nachdenken und diskutieren, wie wir mit den Disziplinierungs- und Zermürbungstaktiken seitens der Gemeinde, einer de facto ständig sinkenden Förderung und weiter steigenden Fixkosten zukünftig umgehen sollen und können.

Vernetzungstreffen & Kampagnenabschluss
Jun 20 @ 13:00

Samstag 20. Juni

13:00 Vernetzungstreffen & Kampagnenabschluss der solidarischen Kampagne RaumFrei?!

Kräfte bündeln, solidarisch kämpfen, gemeinsame Forderungen erstellen, Druck machen – Bewegung von unten! Wie tun wir weiter?

Kulturzentrum im Amerlinghaus
1070 Wien, Stiftg. 8

Aktionstage: Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Jun 20 @ 14:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Transpi-, Parolen- und Plakatworkshops
Krieg den Hütten – Paläste für alle
Malt mit uns Transpis – sonst gibt’s Krawalle!

Do 18. Juni ab 14:00
Workshop für situationselastische Spruchbänder
mit Eva Geber

Stoff und Farben sind da, Lust & Fantasie bringt Ihr mit.
Die Ausbeute wird die Bäume, Fassade, Umgebung, … schmücken.

Mit wuchernden Fortsetzungen am Fr 19. & Sa 20. Juni im Begegnungsraum im Hof

Kindergruppe im Amerlinghaus
Ausstellung mit einer kleinen Dokumentation der Geschichte der Kindergruppe
Historischer Film über die Anfangsjahre der Kigru

Do 13:00
offenes Picknick mit Eltern und Kindern und Ehemaligen

Aktionstage. Offene Diskussion: Die Frau im Kapitalismus
Jun 20 @ 14:30

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Samstag 20. Juni 14:30
Offene Diskussion
Die Frau im Kapitalismus
Anerkennung von „Frauenproblemen“
statt Kritik an deren Gründen

Ziemlich alle Welt ist sich heute einig: Um Frauen muss sich besonders gekümmert werden; dieser Teil der Menschheit benötigt eine besondere Betreuung. Die wird ihr auch zuteil: Noch jede gesellschaftliche und politische Organisation lobt sich dafür – es gibt Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Quotenregelungen, …
Dabei merkt jede_r, dass diese Anerkennung in gewissem Kontrast dazu steht, wie es den meisten Frauen nach wie vor geht. Nach wie vor sind Frauen in höheren Berufen „unterpräsentiert“. Wenn ein Arbeitgeber Frauen schlechter bezahlt, darf er nicht das Geschlecht als Grund nennen. Das wäre Diskriminierung und ist verboten; die schlechtere Bezahlung an „Frauenarbeitsplätzen“ und in „Frauenberufen“ gibt es weiter. Es gibt staatlich geförderte Frauenhäuser; Eheterror und Prügelszenen sind ebenso wenig beseitigt wie die Doppelbelastung durch Kindererziehung und Beruf. Härtere Strafen für Vergewaltigung führen nicht dazu, dass die Vergewaltiger aussterben. Usf.
Noch so viel gut gemeinte Aufklärung, noch soviel Anstrengungen, den Frauen die ihnen zustehende Wertschätzung zu verschaffen, scheint da wenig zu bewirken. Warum?
Die Forderung nach Gleichberechtigung geht an den Gründen für die Schlechterstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ebenso vorbei wie an den Gründen für die unschönen Formen, die das Leben zu zweit nicht selten annimmt. Auch die Auffassung, die „Diskriminierung der Frau“ läge am Weiterbestehen eigentlich längst überholter „Verhaltensmuster“ bei Personalchefs und/ oder Männern überhaupt, geht an der Sache vorbei. Solche sog. „Vorurteile“ sind vielmehr die zur kapitalistischen Erwerbsgesellschaft genau passende Geisteshaltung, mit der Mann wie Frau den Leistungsansprüchen von Kapital und Staat unterworfen werden.

Kein Kommentar. Sendereihe auf Radio Orange 94

Ausführlicherer Text dazu auf: http://o94.at/radio/sendung/gegenargumente_3/1153257/

Offener Theaterworkshop & Spielaktionen
Jun 20 @ 14:30

Samstag 20. Juni ab 14:30
Offener Theaterworkshop & Spielaktionen
Theatergruppe HIRA*
Offener Raum zum gemeinsamen theatralischen Spielen, die Spielwut herauszulassen, gemeinsam etwas auszuprobieren, oder zuzuschauen …

Kulturzentrum im Amerlinghaus
1070 Wien, Stiftg. 8

Aktionstage. Diskussion zu 40 Jahre „Fristenregelung“
Jun 20 @ 17:00

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Samstag 20. Juni 17:00
Diskussion zu 40 Jahre „Fristenregelung“
Rotes Frauenkomitee Wien
40 Jahre „Fristenregelung“

Weg mit dem § 96 StGB Schwangerschaftsabbruch!
Die Frauen sollen selbst entscheiden!
Vor 40 Jahren wurde in Österreich die sogenannte „Fristenregelung“ eingeführt. Auf Druck vieler Proteste wurde die Regierung dazu gezwungen, den Schwangerschafts­abbruch zumindest für 12 Monate straffrei zu stellen. Doch bedeutete dies kein Ende der Illegalisierung und Kriminalisierung von Abtreibung. Durch die enormen Kosten und die geringen Möglichkeiten sind Frauen nach wie vor häufig dazu gezwungen illegale und gesundheitsschädigende Abtreibungen machen zu lassen, oder Kinder zu bekommen, die sie nicht wollen und sich nicht leisten können. Zudem kommt die ideologische Unterdrückung durch die Institutionen des bürgerlichen Staates oder der katholischen Kirche.

Illegalisierung von Schwangerschaftsabbruch ist nichts anderes als die Ausbeutung der Frauen als Produktionsinstrumente gesetzlich abzusichern und somit ist der § 96 StGB ein Teil der frauenfeindlichen Politik der herrschenden Klasse in Österreich. Wir wollen uns jedoch nicht weiter von Kirche oder Parlament bevormunden lassen, sondern selbst über unseren Körper entscheiden! Deshalb wollen wir uns gegen diesen reaktionären Paragraphen zusammenschließen, diskutieren und kämpfen!

Bei der Veranstaltung berichten Frauen aus verschiedenen Ländern über dieses Thema, wir wollen diskutieren und die nächsten Schritte festlegen um den Kampf gegen den § 96 StGB Schwangerschaftsabbruch voranzutreiben.

Gegen Bevormundung, Illegalisierung und Kriminalisierung!
Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch! Wir Frauen wollen selbst entscheiden!

Frauen, wehrt euch und kämpft!

Mail: rotes-frauenkomitee-wien@gmx.at
Facebook: Rotes Frauenkomitee Wien

Aktionstage. Spontansirenen Klang- und Liederabend Vorwärts Schwestern, vorwärts!
Jun 20 @ 20:30

Do, Fr, Sa 18., 19., 20. Juni
AKTIONSTAGE
Besetzt! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus
– sind nicht genug!

Veranstaltungsprogramm

Drei Tage offener Begegnungsraum und Veranstaltungsprogramm

Wir laden alle Freund_innen und Interessierten herzlich ein, ins Kulturzentrum im Amerlinghaus zu kommen, sich an den Veranstaltungen und Angeboten zu beteiligen, im offenen Raum der Begegnung mit uns und Initiativen im Haus zu plaudern und zu diskutieren, oder einfach vorbeizuschauen, zu essen und etwas Zeit im Kulturzentrum zu verbringen.

Drei Tage im Hof des Amerlinghauses:
offener Begegnungsraum mit Gruppen & Initiativen im Amerlinghaus, Info- und Thementische, Gesprächsrunden & Diskussionsecken, Transpi- und Parolenwerkstätten, Care-Room, Theater-, Musik und Gesangsworkshops, Vokü & kulinarische Köstlichkeiten und mehr…

Samstag 20. Juni 20:30
Spontansirenen
Klang- und Liederabend
Vorwärts Schwestern, vorwärts!

Lieder und Stimm-Improvisationen zum Thema Frauen und Widerstand. Die Spontansirenen summen, singen und tönen sich durch die widerständige Geschichte der Frauen.

 

Liselotte Lengl – Stimme, Gitarre
Maren Rahmann – Stimme, Akkordeon
Lise Vinberg – Stimme
https://de-de.facebook.com/spontansirenen

Jun
21
So
Szeno-forum: Theaterstück der Gruppe Improductivos + Forum mit ART KO LÉ Über Produktivität/Unproduktivität
Jun 21 @ 17:30
Jun
22
Mo
Recht auf Stadt Wien. Ringvorlesung.
Jun 22 @ 16:45

Recht auf Stadt Wien

Wie das Amerlinghaus lebt das Recht auf Stadt Netzwerk von seinen Initiativen, die hier eine Vernetzungs- und Organisationsplattform finden. Wir treffen uns nicht nur im Amerlinghaus, sondern teilen auch Kämpfe, Forderungen und Wünsche nach einer anderen Stadt. Einer Stadt, in der die Bedürfnisse der Bewohner_innen an erster Stelle stehen und nicht Verwertungs- und Profitlogik. In der alle ein „Recht auf Stadt“ haben und den Stadtraum nutzen und gestalten können und nicht nur die, die es sich leisten können.

Zwangsräumungen, Abschiebungen, hohe Mieten, spekulativer Leerstand und Privatisierung öffentlichen Raums? Nicht mit uns!

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir zeigen, dass eine andere Stadt möglich ist.

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird.

Weil sie zu arm sind, weil sie die »falsche« Staatsbürgerschaft haben, weil keine Lobby für sie eintritt und weil sie keine Macht haben. Aber auch deswegen verwehrt wird, weil sie Vorstellungen von einem Leben abseits der Normierungen durch Lohnarbeit und Wertvorstellungen der Konsumgesellschaft haben. Weil sie es noch nicht verlernt oder aufgegeben haben, sich eine andere urbane Zukunft auszumalen, und weil sie genau deswegen in dieser Stadt gemeinsam etwas ändern wollen.

Städte sind seit jeher Orte, die unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Lebensentwürfen versammeln. All diese Menschen sind gemeinsam am »Œuvre Stadt« beteiligt. Dessen utopischer Überschuss entspringt dem Zusammenwirken aller Bewohner und Bewohnerinnen und bedingt den Anspruch auf das Recht auf Stadt für alle. Die heutige Stadt droht diese »verdichtete Unterschiedlichkeit« zu verlieren. Die Stadt wird zur Ware, weil sich Stadtpolitik in erster Linie am Standortmarketing orientiert, weil öffentliche Räume privatisiert und kommerzialisiert werden, weil die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen weniger zählen als Profitinteressen, weil fehlende Transparenz den Zugang zur Macht und gleichberechtigte Mitsprache versperrt. Als Folge wird das Leben in den Städten immer teurer, können sich immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden an die gesellschaftlichen und räumlichen Ränder verdrängt. Ökonomische, rechtliche und politische Spielräume für alternative Lebensentwürfe und freies Denken werden zunehmend enger.

In Wien stehen wir am Beginn einer neuen städtischen Bewegung und freuen uns über Mitstreiter_innen, die mit uns diskutieren, Strategien und Visionen entwickeln, ihr Wissen und ihre Ideen einbringen oder uns fürs erste einfach einmal kennenlernen wollen. Über Leute, die Aktionen oder Veranstaltungen zu städtischer Armut, Verdrängung, Spekulation, Gentrifizierung, Delogierungen, steigenden Miet- oder Bodenpreisen oder großen Stadtentwicklungsprojekten (mit-)organisieren oder sich an einem unserer Projekte beteiligen wollen. Komm/t zu einem unserer monatlichen Recht-auf-Stadt-Treffen und bringt eure Nachbar_innen und Freund_innen mit.

Kontaktiere uns unter: contact@rechtaufstadt.at

Ringvorlesung

Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Montags 16:45

Uni Wien NIG Hörsaal III
Universitätsstraße

  • 4.5.: Militante Untersuchung (FelS- Berlin)/ Kollektives Kritisches Kartieren (Sebastian Hilf

– OrangoTango Berlin)

  • 11.5.: Schwerpunkt zweiter Bezirk: zentrale Orte verräumlichter städtischer Konflikte, Gentrifizierung, Stadtspaziergang
  • 18.5.: Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten – ein Städtevergleich

Brüssel, Lissabon, Paris, Wien (Christina Liebhart/Christoph Reinprecht)

  • 1.6.: Recht auf Stadt Kampagne, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste (Aktivist_in RaS

Hamburg, Aktivist_in RaS Wien, Aktivist_in Refugee Protest Wien)

  • 8.6.: Zwangsräumungen verhindern Berlin – Turin – Wien (Aktivist_in Berlin, Aktivist_in

Turin, Aktivist_in Wien)

  • 15.6.: Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und Recht auf Stadt in Wien (Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt Aktivist_in)
  • 22.6. Zusammenführung/ Perspektiven

 

Mehr Infos und Aktuelles unter: www.memfarado.org/ras-rv

Letzte Beiträge

RaumFrei?!
Solidarische Kampagne
40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr!
vom 1. Mai bis zum 20. Juni 2015
Kulturzentrum im Amerlinghaus bleibt!
Wir bleiben ALLE!

Wir haben es bis jetzt geschafft, mit viel Vernetzung und Solidarität, gemeinsam mit vielen Gruppen und Initiativen im Kulturzentrum und außerhalb, mit einer Reihe von widerständigen, kreativen und solidarischen Aktionen das Kulturzentrum im Amerlinghaus zu erhalten. Das ist aber nicht genug. Viele andere soziale und kulturelle Projekte und Initiativen sind in prekären Situationen und akut gefährdet. Selbstbestimmte Lebens- und Arbeitsräume sind Repressionen unterworfen. Gemeinsam sind wir stärker, und wir wollen dieses Jubiläum nicht nostalgisch und selbstreferentiell feiern, sondern dazu nutzen, in einer solidarischen Kampagne Kräfte zu bündeln und gemeinsam gegen neoliberale Verwertungslogik und soziale Verdrängung, gegen unleistbare Mieten, Kriminalisierung und Repression widerständige Aktionen zu setzen!

 

40 Tage mit Aktionen & Interventionen in Kooperation und unter Beteiligung von Gruppen und Initiativen, die im Kulturzentrum aktiv sind sowie befreundeten und solidarischen Initiativen, die soziale kulturelle politische Räume bilden, die sich der Verwertungslogik entgegenstellen, die Widerstand gegen soziale Verdrängungen, gegen die Kommerzialisierung und Privatisierung des öffentlichen Raums leisten, die selbstorganisiert und von unten bewegt sind, …
Raum greifen, sichtbar machen, sich Raum nehmen, Raum besetzen, sich topographische, diskursive, symbolische, kulturelle Räume aneignen, schaffen, herausnehmen, … !

 

Lassen wir nicht zu, dass kritische, prekarisierte, nicht-„profitable“ Gruppen verdrängt und unsichtbar gemacht werden!
Eure Berechnung muss mit unserem Widerstand rechnen!
Gegen die neoliberale Verwertungslogik!
Gegen die Kommerzialisierung des öffentlichen Raums!
Für das Recht auf Stadt, Land, Fluss für alle!
Für mehr und nicht weniger Freiräume!
Geht’s uns allen gut, geht’s uns allen gut!
Realität ist Ideologie. Die Utopie muss Realität werden!

Veröffentlicht unter News
  1. Hallo Welt! 1 Kommentar